Postautodienst

Nur 12'200 fuhren dieses Jahr mit dem Postauto auf den Weissenstein

Schnee und Wind am Wochenende bedeuteten nicht gerade das ideale Wetter, um einen Ausflug auf den Weissenstein zu unternehmen. Nur wenige setzten sich ins Postauto. Auch auf die ganze Saison betrachtet siehts nicht rosig aus.

Die letzten Tage des Postautos, das seit dem 1. Mai jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen Passagiere auf den Weissenstein führt, sind angebrochen. Noch am 31. Oktober und am 1. November fährt es von Oberdorf auf den Solothurner Hausberg. Danach geht es in die Winterpause.

Am letzten Wochenende haben rund 80 Personen den Postauto-Dienst genutzt. 29 waren es am Samstag, 53 am Sonntag, wie es bei Postauto Schweiz auf Anfrage heisst. Für viele war es wohl einfach zu kalt und windig, um einen Ausflug auf den verschneiten Berg zu wagen.

Ziel nicht erreicht

14'000 Passagiere auf der Strecke war das von Postauto Schweiz erklärte Ziel für dieses Jahr. «Wir haben diese Zahl bisher noch nicht erreicht und werden sie auch nicht erreichen», sagt Monika Trost, Mediensprecherin der Postauto Schweiz AG. Bisher seien erst etwas über 12'200 Personen befördert worden. Gründe dafür sieht Trost vor allem beim schlechten Wetter im Frühjahr und bei den ausbleibenden Spitzentagen im September.

Die Postauto Schweiz AG muss damit die Defizitgarantie (getragen durch Region Solothurn Tourismus, Regionalplanungsgruppe RSU, SO-Visionen und Regiobank) beanspruchen. (ldu)

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