Agglomerationsprogramm
Nun wird das Massnahmenprojekt schon bald vom Bund geprüft

Das Agglomerationsprogramm der zweiten Generation wurde am Dienstagabend von den Delegierten der Regionalplanungsgruppe espace Solothurn einstimmig genehmigt

Rahel Meier
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Die Delegierten der Regionalplanungsgruppe espace Solothurn genehmigten das Agglomerationsprogramm einstimmig.

Die Delegierten der Regionalplanungsgruppe espace Solothurn genehmigten das Agglomerationsprogramm einstimmig.

Hanspeter Bärtschi

Roger Siegenthaler leitete am Dienstagabend seine erste Delegiertenversammlung als Präsident der Regionalplanungsgruppe espace Solothurn. Und er durfte gleich eine gewichtige Abstimmung durchführen. Gewichtig nicht nur wegen der vielen Seiten, die das Agglomerationsprogramm der zweiten Generation hat, sondern auch wegen der Auswirkungen auf die gesamte Region.

Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern, Verkehr möglichst erträglich gestalten. Das ist das wesentliche Ziel. Im ersten Agglomerationsprogramm wurde der Fokus stark auf den Langsamverkehr und den öffentlichen Verkehr gelegt. Im zweiten Programm wird nun der motorisierte Individualverkehr (MIV) stärker berücksichtigt. Das Agglomerationsprojekt als solches war an der Delegiertenversammlung nicht umstritten. Es wurde einstimmig genehmigt und geht nun zuerst zur Genehmigung zum Regierungsrat und dann zur Prüfung zum Bund.

Wie viel Geld schliesslich in die Region fliesst, ist offen. Fakt ist: Beim ersten Agglomerationsprogramm, das durch die Förderung des Langsamverkehrs und die Verschiebung des Bahnhofs Bellach respektive der neuen Haltestelle Brühl geprägt war, wurde der maximale Subventionsansatz aus den Gesamtkosten von gegen 40 Mio. Franken erreicht. Das zweite Paket ist nun massiv teurer. Es darf wohl erneut mit einem hohen Beitrag gerechnet werden.