Morde von Seewen

Neu Beschuldigter im Fünffachmord von Seewen wehrt sich gegen Vorwürfe

Nachdem die Solothurner Kantonspolizei 36 Jahre nach dem Fünffachmord von Seewen neue Hinweise von einem Zeugen erhalten hat, wehrt sich der Beschuldigte Basler nun gegen die Anschuldigungen.

Letzte Woche hatte sich laut dem «Sonntagsblick» ein 66-jähriger Basler bei der Kantonspolizei Solothurn gemeldet und ihnen neue Hinweise zum noch immer ungeklärten Fünffachmord von Seewen gegeben. Damals 1976 wurden in einem Ferienhäuschen fünf Personen kaltblütig erschossen.

Beschuldigter bestreitet alle Vorwürfe

Beschuldigt hat der neue Zeuge einen 65-Jährigen Rentner aus Kleinbasel. Er soll sich mit Adolf Siegrist, der mit dem getöteten Ehepaar verwandt war, und Carl Doser, in dessen Wohnung ein Handwerker 1996 die Tatwaffe fand, getroffen und die Tat vorbereitet haben. Der beschuldigte Peter N. sagt nun gegenüber dem «Sonntagsblick»: «Damit habe ich nichts zu tun. Ich weiss nicht, wie der Mann auf mich kommt. Ich wars bestimmt nicht!»

Er bestreitet, Adolf Siegrist und Carl Doser überhaupt gekannt zu haben. Die Tatwaffe, ein Winchester-Gewehr, die er dem Zeugen gezeigt haben soll, habe er auch nie in der Hand gehabt. Der 65-Jährige will aber bei der Polizei eine Aussage machen - auch er möchte, dass das Verbrechen doch noch aufgeklärt wird. Die Staatsanwaltschaft Solothurn klärt zurzeit ab, ob das in dem verjährten Fall überhaupt möglich ist.

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