Laupersdorf

Musikwettbewerb als Sprungbrett für eine musikalische Laufbahn

Das OK des diesjährigen Musikwettbewerbes in Laupersdorf: Von links Rudolf Schnyder, Martin Brunner, Karin Saner, Peter Dietschi (Präsident), Andrea Probst und Daniel Müller. Es fehlt Andreas Kamberr.

Das OK des diesjährigen Musikwettbewerbes in Laupersdorf: Von links Rudolf Schnyder, Martin Brunner, Karin Saner, Peter Dietschi (Präsident), Andrea Probst und Daniel Müller. Es fehlt Andreas Kamberr.

Am Samstag wird die 43. Auflage des Wettbewerbs für Instrumentalmusik stattfinden. 48 Vorträge bei den Instrumentalisten und 104 Einzel- sowie 34 Gruppenvorträge bei den Tambouren. Dies sind die Zahlen zur 43. Auflage des Musikwettbewerbes.

«Ein Musikwettbewerb bezweckt die Förderung von jungen Talenten. Preisträgerin oder Preisträger zu sein bedeutet oft ein Sprungbrett zu einer musikalischen, hoffentlich erfolgreichen Berufslaufbahn», schreibt Regierungsrat Klaus Fischer, der das Ehrenpatronat innehat, im Geleitwort zum Wettbewerb. «Bis es aber so weit ist, braucht es eine gute Vorbereitung mit viel Übung, extremer Ausdauer, Konzentration, Mut zum Auftreten und grosse Freude am Spielen.»

Alle diese Gefühle kennen die jungen Musikerinnen und Musiker, die in Laupersdorf ihr musikalisches Können messen wollten. «Ich bewundere ihren Fleiss, ihr Engagement und ihre Begeisterung für die Musik.» Die regelmässige Durchführung des Wettbewerbs sei eine grosse Bereicherung für die Region Thal. Fischer hofft, dass diese musikalischen Festspiele ein attraktiver Anziehungspunkt in Laupersdorf bleiben.

Sie kommen von weit her

Im letzten Jahr hiessen die Wanderpreisgewinner Ivan Kym, Möhlin (Trommel) und Jérémie Conus, Bättwil (Klavier). Machen bei den Tambouren seit Jahren Regionale vor allem aus dem Tambourenverein Laupersdorf-Thal mit, so sind es bei den Instrumentalisten dieses Jahr Michelle Probst, Mümliswil (Violine), Félicien Ndozi, Niederbuchsiten (Klavier), Sara Walser, Laupersdorf (Violine), Joel Fluri, Matzendorf (Klavier) und Sandra Probst, Mümliswil (Violine).

Ansonsten stammen die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus dem Kanton Solothurn, benachbarten Kantonen, aber auch aus Basel, Region Zürich, Biel, Ligerz, Hergiswil und entfernteren Landesteilen wie Appenzell, Visperterminen, Stalden (Wallis).

Die Vorträge werden von sechs Fachexperten beurteilt: Andreas Kamber, Dozent und Orchesterhornist (Balsthal), Nikolay Khalatyan, Violoncello-Solist (Bern), Werner Krapf, Musiklehrer, Direktor einer Musikschule, Konzertorganist und Pianist (Oensingen), Isabelle Ladewig, Violinlehrerin und Kammermusikerin (Basel), Eva Oertle, Konzertflötistin und Moderatorin DRS 2 (Basel) und Christian Thurneysen, Klavierlehrer und Juror (Basel).

138 Tambourenvorträge

Das Einzelwettspiel der Tambouren erfolgt in zwei Alterskategorien: bis 16 Jahre und ab 17 Jahren, dies am Samstag, 3. November, von 12 Uhr bis 17.40 Uhr im Music- und Sportcorner «Loch Ness» und in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker».

Um 18 Uhr startet das Gruppen-Wettspiel in der Mehrzweckhalle mit 34 Vorträgen. Experten bei den Tambouren sind Klemens Lüthi (Halten), Rolf Müller (Ittigen), Marcel Otter (Balsthal) und Marcel Wiesli (Henau). Die ersten drei der Rangliste in den verschiedenen Kategorien bei den Instrumentalisten und bei den Tambouren erhalten einen Geldpreis in bar, jene mit den meisten Punkten gewinnen den Wanderpokal.

Grosser Aufwand

Organisiert wird der Anlass von einem Komitee – teilweise seit Jahren in derselben Besetzung, jedoch auch mit frischen Kräften. Diesem gehören an: Peter Dietschi (Präsident), Andreas Kamber (Instrumentalisten), Daniel Müller (Tambouren), Karin Saner (Finanzen), Andrea Probst (Sekretariat), Martin Brunner (Informatik, Programmheft) und Rudolf Schnyder (Information/Medien). Die Durchführung ist nur möglich, weil der Lotteriefonds des Kantons, die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf und Business+Design/Xdream Promotion AG, Laupersdorf, als Hauptsponsoren sowie einige weitere Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen den Wettbewerb finanziell unterstützen.

Gegründet wurde der Wettbewerb vor 43 Jahren vom in der Zwischenzeit verstorbenen Beat Dietschi (Laupersdorf) und Anton Krapf (Mümliswil), der auch 40 Jahre lang im OK tätig war.

Programm Sa, 3. November, Qualifikation 12 bis 17.20 Uhr, im Gemeindezentrum sowie in der Pfarrkirche, Final um 19 Uhr im Gemeindezentrum.

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