Langendorf
Musikschule ist nun in neuen Räumen untergebracht

Die Räume im Gemeindehaus Langendorf wurden für 265 000 Franken umgebaut. Diese Woche ist Musikschule mit 15 Musiklehrern und 130 Schülern umgezogen.

Rahel Meier
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Der neue Eingang für die Musikschule
9 Bilder
 Musikschulleiter Ulrich Trösch, Gemeindepräsident Hans-Peter Berger und Baukommissionspräsident Hansruedi Trachsel in einem der neuen Musikzimmer
Die Musikgesellschaft kann den gewohnten Raum auch weiterhin nutzen
20 verschiedene Instrumente werden an der Musikschule Langendorf unterrichtet
Links die Trafostation, rechts der neue Musikraum
Auch die Musikgrundschule findet in den neuen Räumlichkeiten statt
Ein grosses Thema beim Umbau war der Schallschutz
Neue Musikschule in Langendorf
Die Räume sind grösser geworden

Der neue Eingang für die Musikschule

Rahel Meier

Seit Februar 1996 wurden die Musikschülerinnen und Musikschüler in Langendorf grösstenteils an der Stöcklimattstrasse unterrichtet. Mit dem Verkauf des Annexbaus des «Ischimatt» an das Alters- und Pflegeheim musste eine neue Lösung gesucht werden.

Schon länger wurde das Wahllokal im Gemeindehaus durch die Musikschule genutzt und auch die Musikgesellschaft und eine Gugge nützen einen Raum im Gemeindehaus als Probelokal. Deshalb wurde nun die gesamte Musikschule ins Gemeindehaus gezügelt. Dies brachte Umbauarbeiten, die im Januar und Februar ausgeführt wurden.

Schallschutz wichtig

Eines der wichtigsten Kriterien beim Umbau war der Schallschutz. Die Räumlichkeiten der Musikschule werden auch tagsüber genützt, wenn in den Räumen im ersten Stock gearbeitet wird. «Ohne Akustik- und Schallschutzmassnahmen wäre der Umbau nicht möglich gewesen», erklärt denn auch Hansruedi Trachsel, Präsident Baukommission Langendorf. Offenbar gab es bisher auch noch keine Probleme. Gemeindepräsident Hans-Peter Berger sind bisher keine Reklamationen bekannt.

Musikschulleiter Ulrich Troesch freut sich über die neuen Räume. Sie sind grösser als die bisherigen Zimmer. Zudem sind sie näher am Schulhaus. Dafür müssen einige der Zimmer mit der Gemeinde (Wahllokal) oder Vereinen geteilt werden. «Mit einer guten Planung ist dies aber durchaus zu bewerkstelligen», so Troesch. Immerhin sind es rund 15 Musiklehrer und 130 Schulkinder, die koordiniert werden müssen. Zusätzlich nutzen sechs Musikgrundschulklassen die Zimmer.

Der Umbau der Räumlichkeiten für die Musikschule kostete 265 000 Franken. Umgebaut wurde auch ein Raum, der der AEK gehört und neben dem eine Trafostation liegt. Neu haben die Musiklehrer einen kleinen Allzweckraum zur Verfügung. Der bisherige Gemeinderatssaal wurde in ein Musikschulzimmer umgewandelt. Der Gemeinderat tagt neu in einem Zimmer auf der Nordseite.