92 Teilnehmende sprachen sich gegen die beantragte Steuererhöhung für natürliche Personen um fünf Prozentpunkte aus, nur deren 30 stimmten dieser zu. Zuvor hatten mehrere Votanten gefordert, dass es an der Zeit sei, «gegenüber dem Kanton ein Zeichen zu setzen». Damit wird das Defizit noch höher ausfallen als die 554 321 Franken, die der Gemeinderat vorgesehen hatte.

Der Bruttokredit von 1.85 Millionen Franken für die Sanierung der Anlage Brühl (Heizung, Lüftung, Klima, Sanitäranlagen) und die Erneuerung der Schwimmbadtechnik wurde vom Souverän hingegen mit grossem Mehr bewilligt. Angenommen wurde auch ein Kredit von 230 000 Franken für die Beschaffung eines neuen Kommunalfahrzeuges. Dieser wurde in der rund dreieinhalbstündigen Gemeindeversammlung, an der 140 von 1838 Stimmberechtigten teilnahmen, klar gutgeheissen.