Rund 30 Personen diskutierten in der alten Turnhalle in Luterbach über die mögliche Fusion mit Solothurn. Komplett neue Themen wurden dabei nicht aufgeworfen. Wie in den anderen Gemeinden auch, zeigte sich, dass die Fusion gewisse Ängste auslöst. Stichworte dazu sind die Verwaltung, die nicht mehr vor Ort wäre, Angst, dass die Schulstandorte verschwinden könnten.

Die Luterbacher äusserten sich sehr dezidiert zur Zusammensetzung der neuen Gremien: Darin sollten alle Ortsteile prozentual vertreten sein. «Wir wollen keine Zweit-Klass-Solothurner werden», meinte einer der Teilnehmer. «Wir wollen mitreden und mitgestalten», ein anderer. In allen Gemeinden müssten Kompromisse möglich sein, damit das Dörflidenken überwunden werden und eine neue Gemeinde wachsen könne.

Man möchte aber vor der Urnenabstimmung klar sehen, ob eine Fusion auch tatsächlich Vorteile bringe.