Wasseramt

Mit dem Velo weg von der Hauptachse

Hardy Jäggi (Gemeindepräsident Recherswil, links), Rolf Bruckert (Grafiker und Gestalter der Plakate) und Johannes Friedli (Repla-Präsident, rechts) helfen mit beim Aufstellen der Infoplakate. rm

Hardy Jäggi (Gemeindepräsident Recherswil, links), Rolf Bruckert (Grafiker und Gestalter der Plakate) und Johannes Friedli (Repla-Präsident, rechts) helfen mit beim Aufstellen der Infoplakate. rm

Im Wasseramt werden die Velowege ausgebaut. Erste Projekte im Rahmen des Agglomerationsprojektes sind realisiert oder im Bau. Gemeindepräsidenten machten sich gemeinsam auf eine Velotour.

Im Rahmen der Langsamverkehrs-Offensive der Repla EspaceSolothurn werden zurzeit die ersten konkreten Projekte für den Ausbau des Veloweges zwischen Herzogenbuchsee und Solothurn realisiert.

Aus diesem Grund begab sich eine kleine Gruppe von Gemeindepräsidenten, Langsamverkehrsverantwortlichen aus den Gemeinden und Verantwortlichen beim Kanton und der Repla am Dienstagnachmittag auf eine Velotour und starteten so symbolisch die Umsetzung. Zudem wurden in Derendingen, Subingen und Recherswil Infoplakate aufgestellt.

Weg von der Hauptstrasse

In Derendingen, wo die Tour offiziell begann, wird der Rüttiackerweg, jetzt noch ein Mergelweg, auf einer Länge von 400 Metern verbreitert und mit einem Hartbelag versehen. Damit wird die heute noch wenig bekannte und teilweise zu schmale Verbindung zwischen Derendingen und Subingen für die Velofahrer deutlich sicherer und auch komfortabler.

Dadurch, dass die Strasse geteert wird, ist sie zudem im Winter besser zu warten und allgemein auch bei einer weniger günstigen Witterung besser zu befahren. Derendingens Gemeindepräsident Kuno Tschumi wird nicht müde, immer wieder zu betonen, dass gerade in seiner Gemeinde viel Verkehr «hausgemacht» sei. «Rund ein Drittel aller Fahrten mit dem Auto sind Fahrten innerhalb des Dorfes.»

Bereits Anfang Oktober wurde mit dem Bau der Oeschbrücke in Subingen begonnen (wir berichteten). Diese Brücke ist ein Schlüsselprojekt für LOS! (Langsamverkehrsoffensive Solothurn und Region). Die Brücke ermöglicht es dem Langsamverkehr, der von Etziken herkommt, nun via Nebenstrassen bis nach Derendingen zu fahren. Zusätzlich wird mit diesem Teilstück die regionale Veloroute 802 fertiggestellt.

Brücke über Widlibach

Als letzte Station wurde die Gemeindeverwaltung in Recherswil angefahren. Dort wird ein neuer Fussweg realisiert, denn auch die Fussgänger gehören zum Langsamverkehr. Der neue Weg verbindet zwei Quartiere und führt von der Überführungs- zur Hagmannstrasse. Damit der Widlibach überquert werden kann, wird eine neue Brücke erstellt. Mit dieser direkten Verbindung verkürzen sich die Wege innerhalb des Dorfes markant.

Der Weg wird zwei Meter breit und mit einem Mergelbelag versehen. Zusätzlich kann so die Busstation «Freiheit» in Recherswil besser erschlossen werden. Damit entsteht zusätzlich eine Schnittstelle zwischen Langsamverkehr und öffentlichem Verkehr.

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