Derendingen
Mit dem Neubau «etwas Schönes fürs Geld bekommen»

Mit dem nach zwei Jahren Bauzeit vollendeten Anbau an das bald 20 Jahre bestehende Alters- und Pflegeheim ist nun «Tharad» als 80-plätziges Zentrum für Pflege und Betreuung mit einem gehaltvollen Festprogramm eingeweiht worden.

Gundi Klemm
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Die neue Eingangshalle
14 Bilder
Die Besucher besichtigen den Neubau
Besucher besichtigen das Haus B
Tag der offenen Türe im Alterszentrum Tharad in Derendingen
Das Trottinett scheint für das Personal ein geeignetes Fortbewegungsmittel zu sein
Die Besucher besichtigen den Neubau
Besucher besichtigen das Haus B
Die grosszügige Dachterrasse lädt zum Verweilen ein
Die technischen Anlagen im Untergeschoss werden unter die Lupe genommen
Das neue Restaurant wird rege genutzt
Festwirtschaft vor dem Neubau Haus B
Im Festzelt gibts neben Speis und Trank auch musikalische Unterhaltung
Das Trio Guido Frei umrandet das Fest
Welcher Ballon fliegt wohl am weitesten?

Die neue Eingangshalle

Hanspeter Bärtschi

Tony Broghammer, Präsident des Altersheim-Zweckverbandes Derendingen-Luterbach, begrüsste am Samstag im Festzelt vor dem neuen Gebäudeteil Behördenvertretungen, Heimbewohnende und vor allem viele Gäste aus beiden Gemeinden. Denn der Tag der offenen Tür bot neben der Eröffnungsfeier interessante Einblicke in Alt- und Neubau, vergnügliche Attraktionen sowie ein abwechslungsreiches Gesundheitsprogramm, das Mitarbeitende in den Wohngruppen vorbereitet hatten.

Ausserdem bereicherte die Musikgesellschaft Derendingen den Festakt, dem die musikalische Unterhaltung mit dem Trio Guido Frei und der JazzSelection folgte. Broghammer betonte seine grosse Freude an dem nach zweijähriger Bauzeit vollendeten Hausteil. «Wir haben etwas Schönes für unser Geld bekommen. Wir glauben, den Kostenvoranschlag von 9,5 Mio. Franken einzuhalten.» Zusätzlich nötig waren Anpassungen im Umfang von 2 Mio. Franken im Altbau.

Er dankte ausdrücklich den beiden Gemeinden, die für den Kredit bürgten, und allen am Bau Beteiligten, die sich seit September 2012 in 44 Bausitzungen fachkundig für die Umsetzung des Entwurfs von Architekt Stefan Sieboth einsetzten. Er hatte schon den Altbau geplant und bereits damals die Erweiterung visionär skizziert. Den Heim-Angestellten dankte der Präsident besonders, weil sie während der Bauzeit doch etliche Hindernisse im Betrieb zu bewältigen hatten.

«So viel auf dem Herzen . . .»

Derendingens Gemeindepräsident Kuno Tschumi unterstrich, dass mit der Einweihung dieses Kompetenzzentrums rund ums Alter wesentliche Ziele in Legislatur und Alterspolitik beider Partnergemeinden erreicht seien. Denn auch die Spitex als ambulanter Pflegedienst werde ebenso bald einziehen und im ehemaligen Café eng koordiniert mit den Heimdienstleistungen ihren Stützpunkt erhalten. Tschumi würdigte «als eindrückliche Kulisse» die entstandene grosszügige Fassadenlinie, der sich bereits jetzt das fast fertiggestellte Gebäude einer eigenständigen Organisation mit 43 altersgerechten Wohnungen anschliesst.

Deren Bezug ist für den kommenden Dezember vorgesehen. Mit der Bemerkung «Ich habe so viel auf dem Herzen», bekundete Tschumi gegenüber allen Personen, die sich für dieses Projekt tatkräftig eingesetzt haben, grossen Respekt. «Entstanden ist ein gutes Daheim für Menschen, die Pflege brauchen.»

In sein Lob eingebunden war auch die Heimleitung, die aus Raphael Thürlemann und Esther Cavegn besteht. Beide beschenkte er mit einem Bonsai-Bäumchen, das als symbolhafter Vorläufer für einen ausgewachsenen Baum steht, der in die künftigen Gartenanlagen gepflanzt werden soll.

«Stolz auf die Heimerweiterung»

Stellvertretend für die gesamte Arbeitsgemeinschaft aus Architekten (Büro Sieboth, Büro Graf und Jenni sowie SPI-Planer) überbrachte Nicole Breiter viele gute Wünsche. Mit einem grossformatigen Aquarell und einem bereits installierten hinterleuchteten Bild im Treppenhaus des Neubaus, beide von Stefan Sieboth gemalt, drückte sie den Stolz des Architekten und des Teams über die geglückte Arbeit aus.

Besonders geehrt wurden Yves Rossel als verantwortlicher Bauleiter, Markus Hauri als begleitender Bautreuhänder und Ruedi Anderegg, der als technischer Verantwortlicher im Tharad umbaubedingte Probleme gelöst hatte.

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