Passwang
Milchtransporter stürzt 80 Meter in die Tiefe - Fahrer mittelschwer verletzt

Auf der Passwangstrasse ereignete sich am Montagmorgen ein Unfall. Ein Lastwagen mit Anhänger kam aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und stürzte 80 Meter in die Tiefe. Der Chauffeur wurde dabei mittelschwer verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.

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Am Montagmorgen stürzte ein Milchtransporter am Passwang (SO) 80 Meter in die Tiefe. Der Fahrer verletzte sich dabei mittelschwer
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Hier prallte der Laster gegen die Leitplanke...
... und 80 Meter in die Tiefe
Der Fahrer wurde mittelschwer verletzt
Rund 25 000 Liter Milch im Wert von 20 000 Franken sind ausgeflossen und im Erdreich versickert.

Am Montagmorgen stürzte ein Milchtransporter am Passwang (SO) 80 Meter in die Tiefe. Der Fahrer verletzte sich dabei mittelschwer

Bruno Kissling

Kurz vor 9.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Lastwagens mit Anhänger, in welchem rund 25'000 Liter Milch transportiert wurden, vom Passwang herkommend in Richtung Mümliswil-Ramiswil. Im Bereich einer starken Linkskurve kam der Chauffeur mit seinem Lastwagen von der Fahrbahn ab. Er durchbrach die Leiteinrichtung und stürzte rund 80 Meter eine steile Böschung hinunter. Warum der Chauffeur mit seinem Geährt von der Strasse abkam, ist noch unklar, teilte die Kantonspolizei Solothurn am Montag mit.

Einige Tausen Liter Milch verloren

Beim Absturz überschlug sich die Fahrzeugkombination und der Chauffeur zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Er musste mit einer Ambulanz zur medizinischen Versorgung in ein Spital eingewiesen werden. Der Milchtransporter verlor einige Tausend Liter Milch, der Rest wurde vor der Bergung des Lastwagens abgempumpt.

Keine Verkehrsbehinderungen

Zur Bergung der stark beschädigten Fahrzeugkombination in schwierigem Gelände musste eine Spezialfirma aufgeboten werden. Zudem standen Einsatzkräfte der Feuerwehr Mümliswil-Ramiswil im Einsatz. Das Bergungsfahrzeug konnte vom Parkplatz der Kapelle «Heilig-Blut» aus die Bergung vornehmen. Darum kam es laut Bruno Gribi, Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn, auch kaum zu Verkehrsbehinderungen. Die Schadenhöhe ist beträchtlich und kann derzeit noch nicht näher beziffert werden.