Biberist

Messerstecherin von Biberist muss fünfeinhalb Jahre hinter Gitter

Laut Gutachten leidet die Verurteilte unter einer Persönlichkeitsstörung

Laut Gutachten leidet die Verurteilte unter einer Persönlichkeitsstörung

Die Frau, die in Biberist ihrem Freund ein Messer in den Rücken gerammt hatte, muss für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Da die Verurteilte an einer Persönlichkeitsstörung leidet, ordnete das Gericht ausserdem eine stationäre Behandlung an.

Die Verurteilte R.H. hatte ihren früheren Freund vor rund drei Jahren mit dem Messer gedroht, weil sie ihn aus der Wohnung haben wollte. Kurz darauf setzte sie ihre Drohung in die Tat um und rammte ihm ein Messer in den Rücken. Vor Gericht war sie nun wegen versuchter vorsätzlicher Tötung sowie über einem Dutzend weiteren Delikten vor angeklagt.

Das Amtsgericht Wasseramt-Bucheggberg verurteilte sie nun zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren. Während der Verhandlung habe sich R.H. sehr auffällig benommen und mehrmals den Gerichtssaal verlassen. Ein Gutachten bestätigt, dass R.H. unter einer Persönlichkeitsstörung leide. (cze)

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