Lommiswil
Lommiswil möchte zwar nicht, beschäftigt sich aber doch mit dem Thema Fusion

In Lommiswil sollen Vor- und Nachteile einer Fusion abgeklärt werden. Das freut nicht den ganzen Gemeinderat. Aber auch in Lommiswil wird die Suche nach Funktionären immer schwieriger. Aus diesem Grund beschäftigt man sich nun intensiv damit.

Lea Reimann
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Gemeindepräsidentin Erika Pfeiffer möchte das Thema Fusion mindestens einmal andiskutieren.

Gemeindepräsidentin Erika Pfeiffer möchte das Thema Fusion mindestens einmal andiskutieren.

Hanspeter Bärtschi

Dennoch entspricht die Abklärung der Vor- und Nachteile einer Gemeindefusion einem Legislaturziel und soll in Angriff genommen werden, auch wenn die Zeit für eine Fusion noch nicht reif erscheint. So soll der richtige Zeitpunkt nicht verpasst werden.

Der Gemeinderat beschloss, keine teure Studie dazu in Auftrag zu geben. Vielmehr sucht er das Gespräch mit fusionserfahrenen Personen aus der Region. Zu diesem Zweck soll im Februar eine Klausur stattfinden, an der sich der Rat informieren lassen will - etwa von Gemeindepräsidenten, welche bereits eine Fusion hinter sich haben. «Wir wollen uns aufgrund von konkreten Erfahrungen ein Bild machen», so die Gemeindepräsidentin Erika Pfeiffer.

Alleine könne die Gemeinde nicht abwägen. Gemeinderat Ueli Custer erklärte: «Der Schuh drückt, weil wir kaum noch Leute finden, welche die mehr oder weniger ehrenamtlichen Tätigkeiten der Gemeinde übernehmen wollen.» Ausserdem werde Lommiswil durch die Fusionsverhandlungen zwischen Solothurn und Bellach Abklärungen gezwungen, da dürfe man nicht den Kopf in den Sand stecken.