Zum letzten Mal konnten die Stimmberechtigten der Gemeinde Aetingen über den Voranschlag 2013 befinden. «Das nächste Budget wird bereits von der fusionierten Gemeinde erstellt», berichtete Hanny Ris. Diskussionslos wurde der Investitionskredit für den Anbau beim Schulhaus Bühl, Messen, in Höhe von 1,8 Millionen Franken genehmigt. Gleichzeitig wurde auch der Gemeindeanteil von 82'500 Franken angenommen. Das Budget weist ein Defizit von 34'600 Franken aus, die Nettoinvestitionen betragen 297'000 Franken, die Steueranlage liegt bei 105 Prozentpunkten.

Hanny Ris informierte die Anwesenden darüber, dass der Gemeinderat beschlossen hat, die Strassenbeleuchtung von 1 bis 5 Uhr ganz auszuschalten. Die Versuchsphase dauert bis Frühjahr. Je nach Reaktionen aus der Bevölkerung wird diese Massnahme weitergeführt. Im Weiteren orientierte Hanny Ris, dass bereits im Januar oder Februar die erste Versammlung der fusionierten Gemeinden stattfindet.

Dabei werden der Verwaltungsstandort, der Name und das Wappen diskutiert. Als Verwaltungsstandort favorisiere die Spurgruppe aus Platzgründen Mühledorf, allerdings sei auch Kyburg-Buchegg noch eine Option. Die Umfrage betreffend Name der neuen Gemeinde habe interessante Ansätze gebracht. Von der Spurgruppe werde aber «Buchegg» als neuer Name priorisiert.

Ortsplanung abschliessen

Seit einiger Zeit wird an der Ortsplanung gearbeitet. Damit verbunden ist auch das Areal um das Schulhaus. Das im vergangenen Jahr vorgestellte Projekt fand bei den kantonalen Ämtern keine Gnade. Die nun vom Kanton gutgeheissene Variante sieht vor, dass drei Bauplätze ausgeschieden werden. Die auf der Grünfläche vor dem Schulhaus vorgesehenen Bauten wurden nicht bewilligt.

Ebenfalls abschlägigen Bescheid gab es bezüglich der geplanten Balkone am Schulhaus selber. Diese können nicht realisiert werden. Ziel des Gemeinderates ist es, die Ortsplanung, und damit verbunden auch die Gestaltung des Schulhausareals, noch im kommenden Jahr unter Dach und Fach zu bringen.