«Als Legislaturziel hatten wir beschlossen, uns für eine Stabilisierung der finanziellen Belastung im Gesundheitswesen einzusetzen - auch bezüglich der Spitex», sagte die Ressortleiterin Soziales, Gesundheit und Sicherheit, Esther Jegerlehner an der Gemeinderatssitzung.

Seit die Spitex ins Dorfzentrum umgezogen und die Arbeit mit Derendingen zusammengelegt worden ist, sei die Leistungsvereinbarung für den Spitex-Dienst von 2009 nicht mehr korrekt. Diverse Abklärungen hätten ergeben, dass es auch andere Möglichkeiten der Finanzierung zwischen dem Spitex-Verein und der Gemeinde gäbe, so Jegerlehner.

In Derendingen erfolge die Abgeltung zum Beispiel leistungsbezogen - ein Modell, das in Deitingen ebenfalls angestrebt wird. Aufgrund dessen müsse die alte Vereinbarung überarbeitet werden.

Die Gemeinderätin stellte deswegen den Antrag, für die Planung, Prüfung und Ausarbeitung dieser angepassten Leistungsvereinbarung und des neuen Finanzierungsmodells eine Arbeitsgruppe zusammenzustellen. Verantwortlich für die Finanzplanung in der Gruppe soll Walter Brunner sein; fachspezifisches Knowhow soll Manfred Winistörfer von der Firma WIMA Gesundheitsmanagement hineinbringen.

Neben der Ressortleiterin Soziales, Gesundheit und Sicherheit soll auch ein noch nicht bestimmter Vertreter der Spitex der Arbeitsgruppe angehören. Der Antrag der Gründung einer solchen Arbeitsgruppe wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen.

Während der Auflagefrist zur Planungszone, die im Hinblick auf die laufende Ortsplanungsrevision festgelegt wurde, gingen fünf Einsprachen ein. Drei Einsprachen konnten unmittelbar vom Gemeinderat erledigt werden. Bei zwei der Einsprachen wird man zuerst noch das Gespräch mit den den Einsprechern suchen.