Grund für die Reaktivierung: In der Liegenschaft in Kyburg-Buchegg, wo derzeit sieben Personen in zwei Familien leben, werden nach dem Tod der hochbetagten Besitzerin Eigentumswohnungen gebaut. «Wir gehen davon aus, dass die Asylbewerber dann dort ausziehen müssen», sagt Roger Siegenthaler, Lüterkofer Gemeindepräsident (FDP) sowie Präsident des Asylkreises Unterbucheggberg. Lüterkofen und Kyburg-Buchegg bilden zusammen mit Brügglen, Mühledorf und Küttigkofen den Asylkreis Unterbucheggberg.

Nach einem Wasserschaden müssen zwischen 50000 und 70000 Franken in den Pavillon in Lüterkofen investiert werden, wie Siegenthaler sagt. «Einen Teil davon zahlt die Versicherung.» Auch ein neuer Anstrich sei nötig. Der Asylkreis Bucheggberg beherbergt derzeit 15 Personen. Damit sei man, was das Aufnahmesoll angeht, «im Hick».

Feuerwerk sorgt für Ärger

Reklamationen gabs in Lüterkofen, weil eines Abends im April beim Waldhaus zwischen 21.30 und 22 Uhr «massives Feuerwerk» gezündet wurde. «Weil es aber kein kantonales Feuerwerksreglement gibt, hat man dagegen keine Handhabe», so Siegenthaler. Die Polizei interveniere nur, wenn nach 22 Uhr oder bei grosser Trockenheit gezündelt wird. (crs)