Windenergie

Laupersdorf: Ein Windpark auf der Schwängimatt ist möglich

Windkraft bekommt Aufwind durch den positiven Entscheid in Laupersdorf. sat

Windkraft bekommt Aufwind durch den positiven Entscheid in Laupersdorf. sat

Nach zähem, jederzeit fairen Ringen hat der Gemeinderat am Montag Abend den Grundsatzentscheid gefällt: Ein Windpark auf der Schwängimatt ist möglich.

Darauf hat man gewartet - insbesondere im Thal: Gibt der Gemeinderat den Weg frei für die Planung eines Windparks auf der Schwängimatt? Ja, lautet die Antwort. Mit sechs gegen drei Stimmen hat der Rat dem Antrag des Gemeinderatsausschusses zugestimmt, dass ein Nutzungsplanverfahren eingeleitet werden kann.

Einstimmig gefasst

Wörtlich lautet der Antrag, den der Ausschuss einstimmig gefasst hatte: «Der Gemeinderat Laupersdorf steht einer Windenergienutzung auf der Schwängimatt als Umsetzung der kantonalen Richtplanung grundsätzlich positiv gegenüber. Er sichert der Windpark Schwängimatt AG eine beförderliche Behandlung des Nutzungsplanverfahrens zu.

Schwängimatt bei Laupersdorf

Schwängimatt bei Laupersdorf

Er leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung des an der letzten Gemeinderatsitzung beschlossenen Thaler Energieleitbildes und des Massnahmenprogrammes zur Energiestadtregion Thal.»

Wo ist der Nutzen?

Es wurde ausführlich, sehr engagiert und jederzeit fair debattiert. Es kristallisierte sich heraus, dass vor allem die Frage nach dem Nutzen die Lager der Befürworter und Gegner trennte. «Welches ist der Nutzen für unserer Gemeinde Laupersdorf und das Thal?», fragten übereinstimmend die Räte Dieter Bruttel (FDP) und Peter Dietschi (CVP).

Auch die Antwort der beiden stimmte überein: Er stehe in einem schlechten Verhältnis zum Aufwand. Und was die mögliche Stromproduktion auf der Schwängimatt angehe, so sei dies ohnehin nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Höchste Zeit für einen Entscheid

Einig hingegen waren sich Gegner und Befürworter darin, dass es höchste Zeit sei, einen Grundsatzentscheid zu fällen. Alle Beteiligten müssten endlich wissen, woran sie sind. Die Erleichterung darüber, dass der Entscheid zugunsten der Windenergie ausgegangen ist, stand vor allem Gemeindepräsident Thomas Schwaller ins Gesicht geschrieben. Er hatte sich besonders stark ins Zeug gelegt. Gebaut wird jedoch noch nicht so bald, denn nun gehts an die konkrete Planung und dabei, das wurde mehrfach betont, wird es noch viel zu diskutieren geben.

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