Langendorf

Langendörfer Kinder werden in die Geheimisse der Magneten eingeweiht

Zehn Jungs und zwei Mädchen bastelten im Rahmen des Langendörfer Ferienpasses in der Truninger AG ihren eigenen Mini-Magneten. Die Kinder durften sogar bei 310 Grad löten.

Wer schon immer mal einen funktionstüchtigen Magneten bauen wollte, war im Langendörfer Ferienpass richtig am Platz. In der örtlichen Truninger AG löteten zehn Jungs und zwei Mädchen ihren eigenen Mini-Magneten. «Die Produktionsfirma ist spezialisiert in Magnethebetechnik und besitzt Maschinen, die bis zu 40 Tonnen heben können.» Mit beeindruckten Gesichtern hören die Kinder den Organisatoren des Anlasses Adrian, Markus und David der Truninger AG zu. In einer Diashow stellt Adrian seinem Publikum die verschiedenen Maschinen vor. Auf dem Rundgang darf die Truppe die Einzelteile begutachten. Eingeführt in die Praxis begeben sich die Jungs und Mädchen in die Fabrikationshalle. Dort bauen sie im Verlauf des Tages ihren ersten, eigenen Magneten.

13 Teilchen richtig platziert

Es geht um Feingespür beim Basteln des Magneten. Kein Teilchen darf verkehrt oder unvorsichtig eingebaut werden. «Sonst funktioniert es nicht», legt der Elektroniklehrling Adrian den Kindern nahe. Mit 310 Grad wird gelötet. Jeder soll fünf bleihaltige Zinnstäbe einlöten. Immer wieder steigt Rauch auf. Aber nur der 8-jährige Maxime brennt sich mit dem Lötkolben, sonst gibt es keine Zwischenfälle. Die drei Organisatoren schwirren umher und greifen den Kindern unter die Arme. Perfektion ist gefragt. Alle Teilnehmer haben einen genauen Plan erhalten. 13 Teilchen müssen richtig platziert werden, damit der kleine Magnet funktioniert und bis zu 250 Gramm anheben kann.

Jeder kennt die Truningers

Die zwei Mädchen Elisa und Mira sind Magnetfans: «Ich wollte immer schon wissen, wie ein Magnet gebaut wird», so die Antwort der älteren Mira, weshalb sie den Workshop besuche. «Und wir kennen den Rolf», fügt die 9-jährige Elisa an. Alle scheinen die Brüder Rolf und Felix Truninger zu kennen. Auch der 10-jährige Philipp begründet seinen Besuch mit deren Bekanntschaft: «Ich wollte das Unternehmen von ihnen endlich mal von innen sehen.» (jhs)

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