Riedholz
Kunststofftank-Brand auf Borregaard-Areal: Keine Gefahr mehr für Bevölkerung

Ein brennender Kunststofftank auf dem ehemaligen Borregaard-Gelände führte zu einer starken Rauchentwicklung. Die Polizei gab eine Warnung an die Bevölkerung heraus, Fenster und Türen zu schliessen. Verletzt wurde niemand.

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Auf dem ehemaligen Borregaard-Areal brannte am 12. November 2013 ein Kunststofftank
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Brand auf dem ehemaligen Borregaard-Areal
Eine pechschwarze, stinkende Rauchsäule stieg gegen Himmel
Flammen und Rauch
Der Rauch war von weitem zu sehen
Auch von der Autobahn bei Deitingen
Zu diesem Zeitpunkt war der Brand unter Kontrolle
Auf Areal liefen zu diesem Zeitpunkt Rückbauarbeiten. (Archiv)

Auf dem ehemaligen Borregaard-Areal brannte am 12. November 2013 ein Kunststofftank

Simon Dietiker

Über dem Areal der ehemaligen Borregaard in Riedholz stieg am Dienstagabend eine pechschwarze, stinkende Rauchsäule auf.

Weil zunächst nicht klar war, was genau in Brand geraten war, löste die Kantonspolizei Solothurn vorsorglich Alarm aus. Der Bevölkerung von Luterbach, Zuchwil, Feldbrunnen und Riedholz wurde geraten, sich in Gebäude zu begeben, Fenster und Türen zu schliessen und Lüftungen abzustellen.

Mittlerweile wurde die Warnung wieder aufgehoben. «Es besteht keine Gefahr mehr für die Bevölkerung», so Kapo-Sprecher Andreas Mock.

Brandursache unklar

Der Brandalarm war um 17.23 Uhr eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Turm in Vollbrand, in dem sich unter anderem ein leerer Tank sowie zahlreiche Leitungen befinden. «Es hat sehr stark gebrannt und geraucht», so Mock.

Den Feuerwehren Flumenthal, Günsberg und Riedholz gelang es mit Unterstützung der Feuerwehren aus Biberist und Solothurn, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und den Grossbrand rasch zu löschen. Bereits gegen 18.30 Uhr hat es laut Mock nur noch leicht geraucht.

Neben den Feuerwehren standen mehrere Einsatzkräfte der Polizei sowie Chemieberater vom Amt für Umwelt vor Ort im Einsatz.

Brandursache unklar

Warum es zum Brand kam ist nicht klar. Auf dem Areal der ehemaligen Industrieanlage laufen Rückbauarbeiten. Angaben zum Sachschaden gibt es derzeit keine.

Zur Klärung der Brandursache hat die Kantonspolizei Solothurn entsprechende Ermittlungen eingeleitet. (ldu)