Rüttenen

Kommandantenrapport: Der Feuerwehrverband Solothurn-Lebern ist auf Kurs

Die Ausbildung der Feuerwehrleute in Rüttenen soll praxisorientierter werden.  (Symbolbild)

Die Ausbildung der Feuerwehrleute in Rüttenen soll praxisorientierter werden. (Symbolbild)

Die Ausbildung der Feuerwehrleute wird künftig praxisorientierter. Noch ist das genaue Ausbildungsprogramm für 2014 aber nicht klar. Sämtliche Kursinhalte müssen an das neue Regelwerk angepasst werden.

Kommandanten, Ehrenmitglieder, Instruktoren und Ausbildungsoffiziere des Feuerwehrverbandes Solothurn-Lebern trafen sich zum traditionellen «Kommandantenrapport».

Verbandspräsident Ivan Fischer (Solothurn) begrüsste die Teilnehmer in der alten Turnhalle in Rüttenen. In seinem Rückblick konnte er auf erfolgreiche und unfallfreie Feuerwehrkurse im Bezirk zurückblicken.

Zurück in der Heimat

Die Einführungskurse in Grenchen und Solothurn konnten reibungslos abgehalten werden und die neuen Feuerwehrangehörigen holten sich ihr Grundwissen. Auf positives Echo stiess der Vorbereitungskurs für die angehenden Offiziere. Die angehenden Zugführer trainierten das Feuerwehrhandwerk an drei Abenden und festigten ihren fachlichen Rucksack für die bevorstehende Ausbildung in der Einsatzführung.

Höhepunkt des ersten Halbjahres bildete die Offiziersweiterbildung. Diese wurde, nach fast zehnjähriger Absenz, wieder direkt in den Gemeinden im Bezirk abgehalten. Die Feuerwehrkorps Flumenthal-Hubersdorf sowie Bellach sorgten für eine tadellose Organisation der eintägigen Weiterbildung. Schwerpunkt bildete das Training der geänderten Einsatzführung, welche 2012 flächendeckend im Kanton Solothurn eingeführt wurde. In sechs praktischen Lektionen konnte das bestehende Wissen gefestigt werden und noch vorhandene Unsicherheiten wurden ausgemerzt.

Einen ebenfalls zufriedenen Eindruck hinterliess der Verbandskassier, Stephan Kocher aus Selzach. So befindet sich die laufende Rechnung exakt auf Budgetkurs und die Verbandsbeiträge wurden wiederum allesamt fristgerecht beglichen.

Einführung Basisreglement

Kommendes Jahr wird im Kanton Solothurn das neue gesamtschweizerisch gültige Basisreglement eingeführt. Dieses Reglement löst die sogenannte «Grundschule» ab, welche seit über zehn Jahren als Nachschlage- und Ausbildungswerkzeug für das Feuerwehrhandwerk diente. Dieses neue Lehrmittel kennzeichnet sich durch einen maximierten Praxisbezug, welcher die effizienteste Einsatzbewältigung als Maxime hat. Dieser Systemwechsel hat Auswirkungen auf alle Ebenen. So gilt es, sämtliche Kursinhalte an dieses neue Regelwerk anzupassen. Die Solothurner Gebäudeversicherung SGV arbeitet mit diversen Projektgruppen, auch mit Einbezug der Instruktoren aus dem Feuerwehrband Solothurn-Lebern, an der praktischen Umsetzung im Kurswesen. Das Kursprogramm wird diesen Sommer finalisiert und somit konnte das Arbeitsprogramm 2014 durch das Verbandsorgan nicht verabschiedet werden. Sobald die notwendigen Dokumente und Terminplanungen vorliegen, werden diese den Kommandanten unterbreitet. (mgt)

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