Lüsslingen-Nennigkofen

Kirschblütengemeinschaft darf im «Mülacker» vorerst doch nicht bauen

Der Gemeinderat will den Entscheid des Regierungsrats zur Planungszone über den Dorfkern an das Verwaltungsgericht weiterziehen.

Der Gemeinderat will den Entscheid des Regierungsrats zur Planungszone über den Dorfkern an das Verwaltungsgericht weiterziehen.

Der Gemeinderat von Lüsslingen-Nennigkofen hat beschlossen, den Entscheid des Regierungsrates zur Planungszone über den Dorfkern der Gemeinde an das Verwaltungsgericht weiterzuziehen.

Die Kirschblütengemeinschaft will im Dorfkern der Gemeinde Lüsslingen-Nennigkofen diverse Bauprojekte realisieren. Durch eine vom Gemeinderat verhängte Planungszone wurden diese jedoch lange Zeit verhindert.

Mitte Juni hat der Regierungsrat schliesslich eine Beschwerde gegen die Planungszone gutgeheissen und diese als unverhältnismässig bezeichnet. Denn der Gemeinderat könne die Entwicklung des Gebietes bereits durch das anstehende Gestaltungsplanverfahren beeinflussen.

Grünes Licht zur Realisierung ihrer Pläne hat die Kirschblütengemeinschaft deshalb aber noch nicht. Denn der Gemeinderat hat beschlossen, den Entscheid des Regierungsrates an das Verwaltungsgericht weiterzuziehen.

Wie der Gemeinderat mitteilt, stimmt er dem Regierungsrat in dem Punkt zu, dass er durch das Gestaltungsplanverfahren die Entwicklung des Gebietes beeinflussen kann. Die Gestaltungsplanung könne allerdings erst vorangetrieben werden, nachdem die zonenplanerische Grundordnung definiert sei.

Da dies erst im Rahmen der laufenden Ortsplanungsrevision geschehe, wolle er an der Planungszone festhalten. Denn aus der Sicht des Gemeinderates wäre es falsch, die planerische Stufenordnung mit einer vorgezogenen Gestaltungsplanung zu durchbrechen. (jvi)

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