Feldbrunnen
Keine Einzonung beim Waldegghof - Aussicht bleibt unverbaut

Bei der Mitwirkung Räumliches Leitbild und der Wahl einer Gemeindeschreiberin gab es 40 Eingaben. Das Rennen machte Karin Weibel. Das Thema der Einzonung beim Waldegghof scheint inzwischen vom Tisch zu sein.

Urs Byland
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Die Wiese beim Waldegghof sollte laut ursprünglicher Fassung Räumliches Leitbild eingezont werden. Ziemlich sicher wird diese Einzonung nun aber fallengelassen.

Die Wiese beim Waldegghof sollte laut ursprünglicher Fassung Räumliches Leitbild eingezont werden. Ziemlich sicher wird diese Einzonung nun aber fallengelassen.

Hansjörg Sahli

Drei Bewerbungen erhielt der Gemeinderat von Feldbrunnen für die ausgeschriebene 20- bis 35-Prozent-Stelle Gemeindeschreiber. «Zwei vom Dorf und eine von auswärts», berichtet Gemeindepräsident Rolf Studer.

Das Rennen machte mit Karin Weibel eine Bewerberin aus dem Dorf. Die Frau (1971) von Noch-Gemeinderat Emanuel Weibel arbeitete als kaufmännische Angestellte im Personalbereich einer Firma und dort auch als Assistenz der Geschäftsleitung. Anschliessend kümmerte sie sich als Familienfrau um ihren Nachwuchs und begann danach wieder zu arbeiten.

Eine allfällige Stellvertretung wurde vom Gemeinderat bereits früher in die Wege geleitet und wird von Antoinette Zbinden gewährleistet. Die Werkkommission informierte den Gemeinderat zum Stand von mehreren Projekten. Eines ist die Riedholzstrasse, deren Sperrung der Gemeinderat von Feldbrunnen zwischenzeitlich sistiert hatte, um eine allfällige Lösung für eine weitere Öffnung der Strasse gemeinsam mit der Gemeinde Riedholz auszuarbeiten.

Planungskommission: «Keine Einzonung beim Waldegghof»

Insgesamt 40 Eingaben sind laut Gemeindepräsident Rolf zur Mitwirkung Räumliches Leitbild eingetroffen, darunter auch einige Sammeleingaben. «Wir werden die Eingaben nun auswerten und an der kommenden Gemeinderatssitzung diskutieren», erklärt Studer. Anschliessend soll das Leitbild an der Gemeindeversammlung Ende Oktober verabschiedet werden. Das Thema, das an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vor den Sommerferien am meisten zu reden gab, die Einzonung des Gebietes nördlich eingangs Möslistrasse, scheint aber vom Tisch zu sein. Das Gebiet beim Waldegghof, der mit dem Schloss Waldegg in der Ferne ein Ensemble bildet, soll nicht eingezont werden. Dies zumindest wurde so in einigen Eingaben thematisiert, und dieser Meinung sei laut Studer auch die Planungskommission, «ohne aber dem Entscheid des Gemeinderates vorgreifen zu wollen». Ansonsten gebe es etliche positive Anregungen sowie «natürlich auch viele Eingaben zu Eigeninteressen». (uby)

«Das zieht sich nun in die Länge», erklärt Studer. Grund sei die Stellungnahme des Kantons, insbesondere der Beratungsstelle für Unfallverhütung. «Wir setzen eigentlich auf Verengung, Schwellen und Geschwindigkeitsreduktion. Der Kanton gibt aber Gegendruck.» Nun muss mit allen Beteiligten nochmals über einen Kompromiss gesprochen werden.

Absehbar sind für die Gemeinde sind Ausgaben für die Infrastruktur. So muss das Schulhaus renoviert werden. Die Werkkommission hat einen Bericht verfasst, in dem alles berücksichtigt wurde. 90 Punkte umfasst der Bericht. Eine Sanierung in Millionenhöhe sei zu erwarten. Weniger teuer wird die Sanierung des Magazins Werkhof. Dort sind Varianten für eine einfache (65 000 Franken) bis zu einer teuren (230 000 Franken) Sanierung vorhanden.

Auf dem Friedhof St. Niklaus soll das Gemeinschaftsgrab vergrössert werden. Wie diese Erweiterung aussehen soll, ist noch unklar. Weiter nahm der Gemeinderat Kenntnis von zwei Bauabrechnungen von Wasserleitungen beim Schloss Waldegg und auf der Frank Buchserstrasse. Bei beiden Bauten konnten laut Studer die Kredite unterschritten werden.