Dornach

Kein Überfall: Taxifahrer hat sich selbst in die Brust geschossen

Die Gempenstrasse wurde während mehrerer Stunden gesperrt. (Archiv)

Die Gempenstrasse wurde während mehrerer Stunden gesperrt. (Archiv)

Die Polizei fand im März in Dornach einen Taxifahrer mit einer Schussverletzung vor. Der Fall warf viele Fragen auf. Wie nun bekannt wird, hat sich der Türke selbst in die Brust geschossen.

Der Taxifahrer setzte am Morgen des 17.März, kurz nach 5 Uhr, ein Notsignal an seine Zentrale ab. Mehrere Polizei-Patrouillen rückten aus und fanden den Mann schwerverletzt in seinem Auto - er war 20 Meter über eine Wiese gefahren und vor dem Dornacher Schützenhaus zum Stillstand gekommen. 

Der Fall schien mysteriös. Dem Opfer wurde kein Geld entwendet und am Taxi waren auch keine Unfallspuren auszumachen. Über die Hintergründe wurde nichts bekannt. Wie «20 Minuten» nun berichtet, liegen der Solothurner Staatsanwaltschaft keine Hinweise vor, die auf eine Dritteinwirkung schliessen lassen.  

Der Taxifahrer hat sich also offenbar selbst in die Brust geschossen. Dabei hatte er riesiges Glück. «Der Schuss verfehlte das Herz nur knapp, durchbohrte aber die Lunge», sagt Kurt Schaufelberger von der Taxizentrale in Basel zum Portal. Der Taxifahrer sei nach seinem Aufenthalt im Spital noch in psychiatrischer Behandlung gewesen und nun in der Türkei bei seiner Frau und den Kindern.

Laut Schaufelberger will der Türke wieder Taxi fahren. Er sei ein Kämpfer. (ldu)

Schüsse auf Taxi in Dornach

So berichtete TeleM1 damals über den Schuss im Taxi

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