Däniken
Kein Schulbus: Däniker Schüler müssen weiterhin in die Pedale treten

Der Gemeinderat von Däniken ist gegen die Einführung eines Schulbusses nach Schönenwerd, wie er von besorgten Eltern von Sekundarschülerinnen und -schülern gefordert wurde. Für ihn überwiegen die positiven Aspekte des Schulwegs per Velo.

Drucken
Teilen
Bewegung und Möglichkeit für Gespräche auf dem Schulweg (Symbolbild)

Bewegung und Möglichkeit für Gespräche auf dem Schulweg (Symbolbild)

Keystone

Die Eltern argumentierten mit der Sicherheit für die Schüler und einer Verringerung des Verkehrs, da bei schlechtem Wetter ohnehin viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen.

Für den Gemeinderat überwiegen jedoch die positiven Seiten des Schulwegs per Velo. Bewegung sei wichtig für die körperliche und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Velo in die Schule zu fahren biete Möglichkeiten für Gespräche und gemeinsame Erlebnisse.

Schulwege sicher

Auch lernten die Jugendlichen so das richtige Verhalten im Strassenverkehr. Eine Arbeitsgruppe sei zu dem Schluss gekommen, dass die bestehenden Schulwege nach Schönenwerd und Gretzenbach sicher seien.

Ausserdem wurde die Schule in der Vergangenheit vermehrt dazu angehalten worden, den Unterricht «bewegt» zu gestalten. Die Einführung eines Schulbusses wäre für den Gemeinderat demzufolge «grotesk», wie es in einer Mitteilung heisst. Darüber hinaus würden die unterschiedlichen Stundenpläne die Gestaltung eines Fahrplans erschweren. (cze)

Aktuelle Nachrichten