Zuchwil
Kanton stellt Dach der AKSO für Solarkraftwerk zur Verfügung

Der gemeinsame Standort der Ausgleichskasse und der IV-Stelle auf dem Sulzer-Areal in Zuchwil wird im obersten Stockwerk erweitert. Gleichzeitig wird das Flachdach mit einem Solarkraftwerk bestückt, erbaut und betrieben von Optima Solar

Urs Byland
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Von links, Max Bobst, Genossenschaft Optima Solar, Frau Landammann Esther Gassler und Felix Müller, Ausgleichkasse Kanton Solothurn AKSO auf dem Gebäude, dass im obersten Stock erweitert wird und auf dem Flachdach eine Solaranlage erhält.

Von links, Max Bobst, Genossenschaft Optima Solar, Frau Landammann Esther Gassler und Felix Müller, Ausgleichkasse Kanton Solothurn AKSO auf dem Gebäude, dass im obersten Stock erweitert wird und auf dem Flachdach eine Solaranlage erhält.

Urs Byland

Der Start zum Projekt Solarkraftwerk erfolgte im 5. Stock des Gebäudes im Beisein von Frau Landammann Esther Gassler. In den Reden an der Startfeier vom Dienstag wurden etliche Zahlen genannt. AKSO-Geschäftsleiter Felix Wegmüller berichtete, dass die Ausgleichskasse, zuständig für Zahlungen der AHV, EO, Kinderzulagen, Familienzulagen, jährlich ein Inkasso von einer halben Milliarde und Auszahlungen von 1,2 Mrd. Franken abwickelt.

Energiedirektorin Esther Gassler, selber Genossenschafterin der Genossenschaft Optima Solar, sagte, dass der Kanton in den Jahren 2010 bis 2012 mit insgesamt 5 Mio. Franken über 600 Anlagen im Kanton förderte.

500 Quadratmeter gross

Zahlen zum geplanten Solarkraftwerk lieferte Max Bobst, Geschäftsleiter der Genossenschaft Optima Solar. Die Anlage umfasst eine Fläche von gut 500 Quadratmetern und soll über 65 000 Kilowattstunden Strom jährlich produzieren.

Zum Vergleich: den jährlichen Stromverbrauch eines Schweizers beziffert Bobst auf zirka 1500 Kilowattstunden jährlich. Die Anlage hat eine Ost-West-Ausrichtung. Dies helfe die Produktionsspitzen am Mittag zu mindern und dafür am Morgen und Abend mehr Strom zu produzieren und damit die Problematik der Energiespeicherung von Solarstrom zu dämpfen. Bereits wurden 53 Prozent der Anlagekosten mittels Genossenschaftsanteilsscheinen zu 1000 Franken gezeichnet. Das sind 84 000 Franken von total 160 000 Franken.

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