2009 zog sich Paul Sahli bei einem nicht selbst verschuldeten Unfall eine Rückenverletzung zu und wurde daraufhin arbeitsunfähig. Bereits nach einem Jahr stellte die Unfallversicherung Suva ihre Zahlungen ein. Begründung: Wegen einem bestehenden Rückenschaden sei Sahli jetzt ohnehin vollinvalid.

«Kassensturz» berichtete

Der Fussball-Künstler liess nicht locker und wehrte sich gegen diesen Entscheid unter den Augen der Öffentlichkeit. Die Sendung «Kassensturz» nahm den Fall auf und bescherte ihm viele Sympathien. Trotzdem lebt er finanziell am Existenz-Minimum. Derzeit kämpft Paul Sahli vor dem Solothurner Versicherungsgericht um seine Suva-Rente. Er wurde von zahlreichen Fans in den Geritchtssaal begleitet. Das Urteil wird in den kommenden Tagen erwartet.

Paul Sahli war durch zahlreiche Auftritte - unter anderem in der Sendung «Wetten dass» - und mehrere Einträge im Guinnessbuch der Rekorde bekannt geworden. (cze)