Derendingen
Jodlerfreunde gelangen vom Parkplatz mit dem Bus ans Fest

Das Nordwestschweizerische Jodlerfest, das im Mai Zehntausende Besucher nach Derendingen locken wird, wird zu einer logistischen Grossübung. Bis zu 3000 Autos können auf dem Borregaard-Areal parkieren. Shuttle-Busse sind organisiert.

Rahel Meier
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Impression vom letzten «Nordwestschweizerischen» in Laufen (BL).Ein Teil des Buebechörli Urnäsch AR singt vor dem Törli.

Impression vom letzten «Nordwestschweizerischen» in Laufen (BL).Ein Teil des Buebechörli Urnäsch AR singt vor dem Törli.

Martin Töngi

Über 2000 Aktive und rund 30 000 Besucher werden am Nordwestschweizer Jodlerfest in Derendingen erwartet. Sie alle müssen ins Wasseramt und in die verschiedenen Vortragslokale gelangen. Das Festzentrum, das sogenannte «Jodlerdörfli», befindet sich im Zentrum der Gemeinde und verteilt sich rund um die Gemeindeverwaltung mit dem Schulhaus Mitteldorf und dem Schulhaus Steinmatt. Weitere Lokale sind im Saalbau Bad und im Tenniscenter.

Das Jodlerfest beginnt am Freitagabend, 7. Juni, mit den ersten Wettvorträgen. Es geht am Samstag den ganzen Tag weiter. Am Samstagabend soll es vor allem gemütlich zu und her gehen. Um Mitternacht wird der Mitternachtsjutz geboten. Am Sonntag folgt der offizielle Festakt und am Nachmittag ein grosser Festumzug, für den die Hauptstrasse gesperrt wird.

Zauberwort «Shuttle-Bus»

Alle, die mit dem Privatauto nach Derendingen reisen, werden schon auf der Autobahn auf die Parkplätze auf dem Borregaard-Areal hingewiesen. «Der Kanton stellt uns dort rund 10 Hektaren zur Verfügung. So können wir 2500 bis 3000 Parkplätze anbieten», erklärt Dominik Meyer, der im Organisationskomitee für das Ressort «Transport, Unterkunft, Sicherheit» zuständig ist. Alle 20 Minuten fährt ein Shuttle-Bus vom Parkplatz Richtung Zentrum. Dieser Dienst wird selbstverständlich auch in die Gegenrichtung angeboten – und zwar bis morgens um 4 Uhr.

Wer mit dem Zug anreist, kann mit dem öffentlichen Busverkehr – die Linien 1, 5 und 7 fahren nach Derendingen – oder wiederum mit einem speziellen Shuttle-Bus bis ins Dorf gelangen.

Am Freitagabend erwartet Meyer noch nicht allzu viele Besucher. «Am Samstag und am Sonntag werden sicher mehr Leute kommen.» Deshalb gibt es am Sonntag einen zusätzlichen Notparkplatz im Industriequartier rund um die Vogt-Schild Druck an der Industriestrasse. Und am Sonntag, wenn der Festumzug beendet ist, werden mehr Shuttle-Busse eingesetzt. Sie fahren, sobald ein Bus voll ist.

Einschränkung für Verkehr

Für die Anwohner werde die Zufahrt jederzeit gewährleistet, erklärt Meyer. Die Hauptstrasse wird jedoch am Sonntagnachmittag, 9. Juni, zwischen dem «City» und dem «Höfli» für den Festumzug gesperrt. Der Privatverkehr und der Bus werden über Subingen umgeleitet. Für den Verkehrsdienst kann das Organisationskomitee auf die Regionale Zivilschutzorganisation (RZSO) Wasseramt Ost und die Feuerwehr zurückgreifen. Der Samariterverein engagiert sich ebenfalls und ist bei allen Wettlokalen präsent.

Wer eine Unterkunft für das Jodlerfest sucht, der kann das direkt via Homepage machen. In der Zivilschutzanlage sind noch Betten frei, wie Meyer weiss.

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