Sanierung
Jetzt rinnt in Oberdorf auch noch das Dach des Kindergartens

Im letzten Dezember genehmigte die Gemeindeversammlung einen Kredit von 300000 Franken für die Sanierung des Schulhausdaches. Nun rinnt auch das Dach des Kindergartens und muss so schnell wie möglich geflickt werden.

Rahel Meier
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Die Gemeinderäte sehen sich die Schäden beim Kindergartendach gleich vor Ort an.

Die Gemeinderäte sehen sich die Schäden beim Kindergartendach gleich vor Ort an.

Rahel Meier

Die Gemeinderäte begaben sich deshalb am Montagabend in luftige Höhe und besichtigten das Dach, das zurzeit teilweise abgedeckt ist. Die Untersuchungen, die vorgenommen wurden, zeigen, so Architekt Daniel Bieri, dass das Dach vermutlich noch dicht ist, das Problem aber beim Dachrandabschluss liegt.

Dort tritt Wasser ein, das dann in der Wärmedämmung bleibt. Im Sommer trockne das Wasser wieder ab. Aber diesen Winter gab es Probleme. und es tropfte ins Kindergartenzimmer. Die Fachleute schlagen nun vor, den Dachrand und die Abdichtungen neu zu machen und die Folie zu ersetzen. Die Arbeiten würden rund 65 000 Franken kosten.

Für Gemeindepräsident Patrick Schlatter war klar, dass das Dach geflickt werden muss. Der Gemeinderat war einstimmig dafür. Das Dach wird saniert und wieder mit Kies bedeckt.

Weitere Probleme mit Gebäuden

Probleme gibt es auch mit dem Dach des Pavillons beim Schulhaus. Auch dort regnet es herein. Da der Pavillon noch andere Mängel aufweist, soll das Dach zwar geflickt werden, aber so günstig wie möglich. Fachleute werden eine Lösung suchen und das Projekt dann wieder im Gemeinderat präsentieren.

Der Kredit für das neue Schulhaus-Dach ist gesprochen. Die Fachleute sind daran, die Details auszuarbeiten. Unsicher ist, wie mit den Oberlichtern verfahren werden soll. In den Nordzimmern brenne praktisch immer Licht. Auch in den Südzimmern brenne häufig Licht, weil die Oberlichter zu wenig Helligkeit bringen.

Daniel Bieri kann sich deshalb vorstellen, eine Reihe der Oberlichter wegzulassen. Dafür könnte allenfalls eine Photovoltaik-Anlage errichtet werden. Die möchte die Gemeinde aber nicht selbst bauen oder betreiben, sondern nur die Dachfläche zur Verfügung stellen.

Danach orientierte Bieri den Gemeinderat über zwei weitere Schadenfälle, bei denen zurzeit über die Behebung verhandelt werde. So ist der Asphalt beim Pausenplatz teilweise aufgestossen. Nicht glücklich sind die Behörden auch mit den Akustikplatten, die in der Turnhalle aufgebracht wurden. Sie sind zu wenig stabil und gehen gerne kaputt.

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