Attisholz-Areal
Jetzt gehts mit dem Velo oder zu Fuss über die ehemalige Eisenbahnbrücke

Auf dem Attisholz-Areal gibt es eine neue Aarequerung für Fussgänger und Velofahrer. Die ehemalige Eisenbahnbrücke wurde am Freitagnachmittag von der Attisholz Infra AG freigegeben. Mit dabei war auch Baudirektor Walter Straumann.

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Regierungsrat Walter Straumann bei seiner Ansprache
12 Bilder
Lothar Kind bei seiner Ansprache
Ehemalige Eisenbahnbrücke auf dem Attisholz-Areal wird für Velos und Fussgänger geöffnet
Lothar Kind und Regierungsrat Walter Straumann eröffnen die Brücke
Michael Ochsenbein und Jasmine Huber eröffnen die Brücke
Walter Straumann bringt ein Schloss mit seinem Namen am Brückengeländer an
Am Brückengeländer ist ein Schloss mit dem Namen von Regierungsrat Walter Straumann angebracht worden
Beim Apero werden allerhand Köstlichkeiten angeboten
Smalltalk beim Apero riche
Regierungsrat Walter Straumann freut sich an einem edlen Tropfen
Smalltalk beim Apero riche
Smalltalk beim Apero riche

Regierungsrat Walter Straumann bei seiner Ansprache

Hanspeter Bärtschi

Für den Langsamverkehr bedeutet die Brücke eine schnellere Verbindung vom Wander- und Veloweg auf dem Südufer der Aare in Richtung Riedholz. Die Attisholz Infra AG öffnet damit einen Teil des Areals der ehemaligen Cellulosefabrik für die Öffentlichkeit.

«Mit der Öffnung der Eisenbahnbrücke setzen wir ein Zeichen für unseren Willen, das Areal zusammen mit den Partnern beim Kanton und bei der Gemeinde zu entwickeln», sagte Lothar Kind, Geschäftsführer der Attisholz Infra AG. Das Areal soll dereinst ein lebendiger Ortsteil von Riedholz sein (siehe Kasten unten).

Riesige Zange

Die 1888 erbaute Eisenbahnbrücke wurde in den letzten Monaten instand gesetzt. Walter Straumann, scheidender Solothurner Regierungsrat und Baudirektor, würdigte die symbolische Bedeutung des ersten Öffnungsschritts auf dem ehemaligen Industrieareal in seiner Ansprache: «Alle grossen Projekte beginnen mit einem kleinen Schritt.» Für die Entwicklung des Gesamtgebietes sei die Brücke von grosser symbolischer Bedeutung.

Er zog ein positives Fazit der Zusammenarbeit von Kanton, Gemeinden und privatem Grundeigentümer und ermunterte alle Beteiligten, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen. (ldu)

Masterplan Attisholz-Areal

In den vergangenen Jahren hat Attisholz zusammen mit dem Kanton Solothurn sowie den Gemeinden Riedholz und Luterbach einen Masterplan für die Entwicklung des Areals der 2008 geschlossenen Cellulosefabrik erarbeitet.

Dieser sieht für das nördlich der Aare gelegene Attisholz-Areal im Rahmen eines Generationenprojekts eine gemischte Nutzung mit Gewerbe, Dienstleistung, Kultur, Gastronomie und gehobenem Wohnen vor. Die Gemeinde Riedholz erarbeitet zurzeit ein räumliches Teilleitbild, das die Stossrichtung der künftigen Entwicklung des Areals definieren wird. (mgt)