Wasseramt
Im äusseren Wasseramt sollen vorerst keine Schulen geschlossen werden

Am Wochenende diskutierten die Gemeinden, welche an der Regionalen Schule Äusseres Wasseramt (RSAW) beteiligt sind, über die Zukunft der bestehenden vier Schulstandorte. Die Schliessung einer Schule komme vorerst nicht infrage.

Drucken
Teilen
Das Schulhaus von Etziken, einem der vier Schulstandorte im äusseren Wasseramt

Das Schulhaus von Etziken, einem der vier Schulstandorte im äusseren Wasseramt

Solothurner Zeitung

Die Zahl der Schüler in den Schulen von Aeschi, Bolken, Etziken und Heinrichswil nimmt stetig ab. Bereits jetzt gehen im Rahmen des Zusammenschlusses «Regionale Schule Äusseres Wasseramt» nebst den Schülern aus den eben genannten Gemeinden auch jene aus Hersiwil, Steinhof und Hüniken in eine Schule der vier Schulstandorte.

Schulschliessung nein, aber...

Nebst der abnehmenden Schülerzahl gilt es, immer mehr Aufgaben zu bewältigen. Dies wirkt sich negativ auf den fianziellen Kostenrahmen aus. Der Kanton Solothurn hat schon mehrmals signalisiert, dass er die Mehrkosten nicht mehr langfristig tragen will. Im äusseren Wasseramt reagierte man und traf sich am vergangenen Wochenende zu einer Sitzung, um mögliche Schulschliessungen zu prüfen. Trotz den Kosten ist man nicht bereit, eine Schule zu schliessen, erklärt Albert Arnold, Schulleiter von Aeschi auf Anfrage.

So brächte eine Schulschliessung gleich mehrere Faktoren mit sich, so Arnold. Einerseits könne man schon eine ganze Schule schliessen, aber andererseits an keinem der verbleibenden drei Standorte eine ganze Schule unterbringen. «Eine Schulschliessung bringt ausserdem Investitionen von zweieinhalb bis drei Millionen mit sich», sagt Albert Arnold.

Aus diesen Gründen sei es besser, auf klassenübergreifendes Lernen zu setzen. So können auch die Jahrgangsschwankungen besser abgefedert werden. Das letzte Wort hat trotzdem der Kanton. (san)

Aktuelle Nachrichten