Lüterswil
Hypotheken-Bestand steigt stark bei Spar- und Leihkasse

Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG ist im Geschäftsjahr 2013 stark gewachsen. Die Aktionäre sollen von einer höheren Dividende profitieren.

Franz Schaible
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Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG in Lüterswil.

Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG in Lüterswil.

Urs Lindt

Die lokal tätige Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG hat 2013 ihr Geschäftsvolumen überdurchschnittlich ausgebaut. Im Kreditsektor sei der Geschäftsgang «erfreulich rege» gewesen, schreibt die Bank in einer Mitteilung.

So ist der Bestand an Hypotheken um hohe 7,2 Prozent auf 375,8 Millionen Franken gestiegen. Die Bank schreibt trotzdem von einem «qualitativen Wachstum». Denn die Kreditvergabekriterien seien bei anhaltendem Konkurrenzdruck nicht aufgeweicht, sondern strikt eingehalten worden, versichert auf Anfrage Geschäftsleitungsmitglied Rudolf Zürcher.

Zur Refinanzierung des Aktivgeschäfts spiele der Kundengeldbestand eine zentrale Rolle. Erfreulich sei deshalb, dass der Bank neue Kundengelder zugeflossen seien. Diese erhöhten sich um 9 Prozent auf 356,5 Millionen Franken. «Der Kundenausleihungen waren zu 89 Prozent mit Kundengeldern finanziert.» Die Bilanzsumme ist um 6,8 Prozent auf 486 Millionen Franken gestiegen.

Höherer Bruttogewinn

Die Bucheggberger Bank konnte auch ertragsmässig zulegen. So ist der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, dem weitaus wichtigsten Ertragspfeiler, um 2 Prozent auf 6,8 Millionen Franken gestiegen. «Das Plus kam trotz des sehr tiefen Zinsniveaus zustande.» Ebenfalls zugenommen haben die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie aus dem Handelsgeschäft.

Leicht höher sei der Geschäftsaufwand ausgefallen. Unter dem Strich resultierte ein Bruttogewinn von 3,4 Millionen Franken; dies entspricht einer Zunahme von 5,2 Prozent. Die Cost-Income-Ratio, die Kennzahl zeigt das Verhältnis der Kosten zum Ertrag an, ist von 57 auf 56 Prozent gesunken.

Mehr Dividende für Aktionäre

Trotzdem lag der Jahresgewinn mit 893 000 Franken deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,8 Millionen Franken. Das liege am Sondereffekt durch einen damaligen Baulandverkauf, begründet die Bank. Im Sinne einer «konsequenten Risikoabsicherung» werden die Rückstellungen und Reserven erhöht und die Eigenkapitalisierung gestärkt.

Aufgrund der «finanziellen Stärke der Bank» beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine höhere Gewinnausschüttung. Die ordentliche Dividende soll von 18 auf 20 Prozent erhöht werden. Pro Aktie steigt sie von 54 auf 60 Franken.