Tierquälerei
Hündin in Niederbipp mutmasslich ausgesetzt – die Polizei klärt ab

Ein aussergewöhnlicher Fall von Tierquälerei hat sich in Niederbipp abgespielt: Ein Täter hat eine Hündin an einen Baum gebunden und im Wald ausgesetzt. Die Kantonspolizei Bern klärt zurzeit ab, was an der Geschichte dran ist.

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In Niederbipp wurde eine Hündin im Wald ausgesetzt. Der Täter hat die 1,5-jährige «Gina» an einen Baum gebunden und ein Begleitschreiben beigelegt: «Ich heisse Gina, bin anderthalbjährig: Gratis.» Dort wurde das Tier von Passanten gefunden. Dies berichtete «TeleM1».

Tierschützer zeigen sich entsetzt über dieses Vorgehen: «Das kann doch eigentlich gar nicht vorkommen, und trotzdem passiert es. Ich weiss nicht, was solche Leute denken», sagte Christian Egli vom Tierschutzverein Oberaargau gegenüber dem Fernsehsender. Ein solcher Fall sei ihm dann auch noch nie untergekommen.

Die Kantonspolizei Bern bestätigt auf Anfrage, dass gestern Nachmittag mit Bezug auf den Facebook-Beitrag eine Meldung eingegangen ist. Derzeit würden die Umstände des Facebook-Posts wie auch der konkrete Sachverhalt der mutmasslich zurückgelassenen Hündin geprüft, sagt Jolanda Egger von der Medienstelle. Laut Informationen der Polizei befindet sich die Hündin in der Obhut von Privatpersonen. Jetzt laufen auch Abklärungen, um die Hündin begutachten zu können.

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