Horriwil
Horriwiler «Stäcklibueb» wurde vom Kumpel angeschossen

Der mysteriöse Fall eines angeschossenen jungen Mannes in Horriwil ist gelöst. Der 18-Jährige wurde von seinem Freund angeschossen. Das ganze war offenbar Teil einer Mutprobe unter den jungen Männern.

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Dass «Stäcklibuebe» am 1. Mai hin und wieder über die Strenge schlagen, ist bekannt. Zwei junge Horriwiler haben es aber beim Stellen des Mai-Tannlis doch ein wenig übertrieben. Ein 18-Jähriger liess sich von seinem 19-Jährigen Freund mit einem Gewehr anschiessen. Dies offenbar als Teil einer Mutprobe.

Noch am Donnerstag erzählte der Angeschossene der Polizei eine ganz andere Geschichte: Er habe in der Nacht auf den 1. Mai auf dem Nachhauseweg plötzlich einen starken Schmerz im Oberarm gespürt. Daheim habe er dann die Schussverletzung festgestellt und sich daraufhin ins Spital begeben.

Kein Streit

Die Polizei hat den mutmasslichen Schützen befragt und die Tatwaffe beschlagnahmt. «Die jungen Männer kannten sich», bestätigt Polizeisprecherin Thalia Schweizer gegenüber Tele M1. «Momentan sieht es nach einer Mutprobe aus.» Wie diese genau verlief, klärt die Polizei noch ab.

Ein Streit sei jedenfalls nicht der Auslöser gewesen, so der 18-Jährige Horriwiler. Mit dem Schützen sei er weiterhin befreundet. (cze)

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