Ein Nachbar schlug kurz nach 6 Uhr Alarm, als er das Feuer in einem einseitig angebauten Einfamilienhaus entdeckte. Als die Feuerwehr eintraf, standen Dachstock und Holzanbau bereits im Vollbrand, wie die Solothurner Kantonspolizei mitteilte.

Die rund 30 angerückten Feuerwehrkräfte brachten die Flammen rasch unter Kontrolle. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 100'000 Franken. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat dazu Ermittlungen aufgenommen.

Das Haus sei jahrelang leer gestanden, erzählt Nachbarin Irene Grun dem Regionalsender TeleM1. Vor kurzer Zeit sei das Haus erst fertiggestellt worden. "Jetzt wo man ein schönes Haus hat anschauen können, da brennt es nieder", bedauert sie das Ereignis und den Besitzer.

Der habe doch Geld und Energie ins Gebäude gesteckt. "Jetzt steht er vor dem Nichts. Das finde ich sehr, sehr traurig." Dieser weilte am Samstag offenbar in den Ferien, wo er auch die Hiobsbotschaft erhalten hat. (sda/pz)