Rüttenen
Grünabfuhr soll günstiger werden

Der Gemeinderat Rüttenen hat dem Vorschlag der Fachstelle Umwelt zur Attraktivierung der Grünabfuhr zugestimmt. Seit 2009 findet die Grünabfuhr alle 14 Tage statt, in den Wintermonaten allerdings reduziert.

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Die Fachstelle Umwelt in Rüttenen schlägt vor, die Jahresabonnemente für die Grünabfuhr zu vergünstigen. (Symbolbild)

Die Fachstelle Umwelt in Rüttenen schlägt vor, die Jahresabonnemente für die Grünabfuhr zu vergünstigen. (Symbolbild)

sub/archiv

Trotz der neuen Regelung werden immer noch Grünabfälle im Wald oder am Waldrand wild deponiert. Ein beträchtlicher Anteil Grünabfälle wird zudem weiterhin mit dem Hauskehricht entsorgt. Verglichen mit Gemeinden mit einer ähnlichen Struktur würden in Rüttenen weniger Grünabfälle anfallen, so Jonas Zürcher (Fachstelle Umwelt Rüttenen). Dies dürfte an den Kosten liegen. Denn die Grünabfuhr sei rund 35 Prozent teurer, als die Entsorgung von Hauskehricht. Gerechnet mit den heutigen Mengen würde eine Vergünstigung der Grünabfuhr um 35 Prozent einen Betrag von 7000 Franken ausmachen. Dies entspreche ziemlich genau dem Überschuss, den die Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung erwirtschaftet. Die Fachstelle Umwelt schlägt vor, die Jahresabonnemente für die Grünabfuhr zu vergünstigen. Damit werde die konsequente Entsorgung von Grünabfällen via Grünabfuhr gefördert. Wer den Häckseldienst benötigt, muss dies künftig anmelden.

Der Gemeinderat hat der Revision des kantonalen Nutzungsplanes «Naturreservat Verenaschlucht» zugestimmt. Damit kann die öffentliche Auflage durch das Amt für Raumplanung erfolgen. Der heutige Nutzungsplan ist rund 40-jährig und teilweise veraltet und muss den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Für die Gemeinde Rütenen ergeben sich keine Einschränkungen. Klar festgelegt wird die Leinenpflicht für Hunde. Ebenso ein Verbot für Reiter und das Befahren der Schlucht mit Mountainbikes und anderen Fahrzeugen. Weiterhin möglich ist eine Spezialbewilligung für Velofahrer, die von der Gemeinde Rüttenen ausgestellt wird. Ausser dem Weissensteinlauf sollen keine Grossanlässe in der Schlucht durchgeführt werden. Ebenso ist das Campieren untersagt. Die Bürgergemeinde Solothurn hat der Revision bereits zugestimmt. Sie sorgt auch für den Unterhalt der Schlucht. Der Kanton beteiligt sich an den Kosten.

Im Weiteren hat der Gemeinderat zur Kenntnis genommen, dass Edi Felber per Ende Jahr aus der Baukommission demissioniert hat. (rm)