Kandidaten-Karussell

Gotte oder Götti für Aarefähre gesucht: Wer ersetzt Esther Gassler?

Nach der Absage von Esther Gassler suchen wir nach einem Ersatz-Paten für die Aarefähre. Wir schicken mehrere Anwärter ins Rennen. Entscheiden Sie mit, wer gewinnen soll.

Dumm gelaufen! Regierungsrätin Esther Gassler will, oder kann doch nicht Gotte der neuen Aarefähre in Nennigkofen werden. Nun muss ein
Ersatz her. Das Kandidaten-Karussell dreht sich – hier einige Anwärter.

Märchenhafte Kunde erreicht uns aus Schweden. Royale Fans, so heisst es, können ein Treffen mit Königin Silvia ersteigern. Wäre das für die «Odd Fellows» nicht eine gute Gelegenheit zum Befreiungsschlag? Die Fähren-Spender sind es sich ja gewohnt, in grossen Dimensionen zu denken. Apropos Königin: Auch die hiesige Monarchie hat einiges zu bieten. Gibt es da nicht einen ungekrönten König im eidgenössischen Parlament? Klar doch. Pirmin Bischof, der Solothurner Ständerat, wäre als Götti allemal geeignet. Als Überflieger kann er sich notfalls auch als Rüberschwimmer in Szene setzen.

Weitere Namen ... Prominent sollte die Gotte oder der Götti sein. Und zwingend mit der Materie vertraut? Nein. Vergessen wir trotzdem Francesco Schettino nicht, den Kapitän der havarierten «Costa Concordia». Er würde zweifellos für einen internationalen Medienrummel sorgen. Fraglich ist allerdings, ob er derzeit eine Reiseerlaubnis erhalten würde. Suchen wir also weiter. Kurt Fluri vielleicht? Warum nicht. Wer 33 Ämter unter einen Hut bringt, macht diese Nummer mit links. Zudem: Der Stapi von Solothurn hat auch einen Sinn für Wohltaten. Er ist bereits stolzer Pate des «Melchiors zu Pferd» in der Solothurner Jesuitenkirche. Sollte er für einmal absagen, wäre Chris von Rohr durchaus eine valable Möglichkeit. Die neue Fähre wird bei Ablieferung bestimmt nur so glänzen. Völlig unpassend für diese Umgebung. Da kann «me Dräck» nicht schaden.

Und wie wäre es mit ...genau, Seraina Rohrer. Ebenfalls eine gute Wahl. Sie könnte als Gotte-Geschenk noch husch, husch einen Kurzfilm für die kommenden 50. Filmtage realisieren. Titel: «Gut gejammert, ist halb gefährt». Oder warum nicht Nationalbankpräsident Thomas Jordan. In Biel geboren, ist er mit dem Geschehen auf der Aare durchaus vertraut. Und noch viel wichtiger: Sollte die neue Fähre lecken, besorgt er aus der Portokasse eine neue. (sva/te)

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