Bis heute Morgen sind in der Region zwischen 20 und 25 Liter pro Quadratmeter gefallen, heisst es bei MeteoNews auf Anfrage. Zudem sind Windböen von bis zu 100 km/h über die Alpennordseite gefegt. Der Kanton Solothurn kam im Gegensatz zur Zentralschweiz aber glimpflich davon. In der Napfregion fielen 60 Liter/m2 und es kam zu mehreren Überschwemmungen. Die Feuerwehr stand im Dauereinsatz.

«Im Kanton Solothurn sieht es nicht nach grossen Schäden aus», meint Melanie Schmid, Mediensprecherin der Kantonspolizei. In Luterbach sei eine Waschküche mit mehreren Zentimeter Wasser vollgelaufen. Auch in Gempen lief ein Keller voll. Und in Lostorf fiel wegen dem Unwetter ein Baugerüst um.

Vom umgeknickten Baum bei der Mühlebrücke in Oberdorf, der ein Leser meldete, hat sie aber keine Kenntnis. Auch bei der Oberdorfer Feuerwehr ist keine entsprechende Meldung eingegangen, wie es auf Anfrage heisst. Wie das eingereichte Leserbild allerdings zeigt, ist durch den Baumsturz gar eine Fensterscheibe des daneben stehenden Autos kaputt gegangen.

Wie gehts weiter?

Auch am Freitagmorgen hat es vielerorts nochmals geregnet. Und das war nicht das letzte Mal heute. «Im Verlaufe des Tages kommt es immer wieder zu Regengüssen im Kanton Solothurn», sagt Damian Zurmühle von MeteoNews und spricht von 10 bis 20 Liter insgesamt. Die Böden seien gesättigt, weshalb durchaus der eine oder andere Bach über die Ufer treten könnte. (ldu)