Buchvernissage
Geschichte der Luterbacher Kirchen: Viele Details zusammengetragen

Der Verein «Historisches Erbe Luterbach» lud zur Vernissage des dritten Buchbandes ein. Dieser behandelt die Geschichte der Kirchen von Luterbach. Die Kirchengeschichte ist in Luterbach seit Jahrhunderten ein zentrales Thema.

Arnold Seiler
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Sie haben aktiv am Buch gearbeitet: Michael Ochsenbein (ganz links), Kurt Ochsenbein, Armin Gugelmann, Jürg Nussbaumer, Hanspeter Zuber, Stephan Srsa und Pfarrer Rolf Weber. Auf dem Bild fehlt Bernd Schultis.

Sie haben aktiv am Buch gearbeitet: Michael Ochsenbein (ganz links), Kurt Ochsenbein, Armin Gugelmann, Jürg Nussbaumer, Hanspeter Zuber, Stephan Srsa und Pfarrer Rolf Weber. Auf dem Bild fehlt Bernd Schultis.

Solothurner Zeitung

Nach dem Band 1 (Luterbacher Schulchronik) und dem Band 2 (Ein Dorf in Bildern) behandelt der dritte Band die Geschichte der Kirchen von Luterbach. Im Vorwort heisst es: «Dieser Band über eines der jahrhundertelang zentralen Themen unseres Dorfes - der Kirchengeschichte - geht somit einem Thema nach, welches die Menschen prägte wie fast kein anderes.»

Vereinspräsident Michael Ochsenbein eröffnete den Anlass und zeigte sich überrascht und erfreut über das grosse Publikumsinteresse. Er dankte allen Gönnern und Sponsoren, ohne die ein solches Werk nicht möglich wäre. Einen besonderen Gruss richtete er an Elisabeth Pfluger, die in der Folge mit ihren witzigen Geschichten aus dem Wasseramt und Luterbach für viel Heiterkeit sorgte.

Es handelt sich dabei um Anekdoten aus dem täglichen Leben, welche die Erzählerin zusammengetragen und in mehreren Büchern veröffentlicht hat. Sie gab aber auch Geschichten und Müsterli zum Besten, welche noch nicht gedruckt worden sind. Bei dieser Gelegenheit forderte sie die Zuhörer auf, ihr beim weiteren Sammeln von solchen Begebenheiten zu helfen. Der Kirchenchor Luterbach (Leitung von Liliane Fluri) erfreute die Besucher mit bekannten und weniger bekannten Liedern.

Anschliessend sprach Pfarrer Rolf Weber in seiner gewohnt witzigen Art über die Entstehung des neuen Buches und über die grosse Arbeit, welche ein solches Werk für alle Beteiligten bedeutet. Auch er bat die Versammelten darum, unbekannte Anekdoten zu melden. Dann werde vielleicht eine erweiterte zweite Ausgabe erscheinen. Zum Schluss wurde ein Zusammenschnitt aus verschiedenen Filmen von Heidi Gerber gezeigt, welche in bunter Folge die Jahre 1966 bis 1979 behandeln. Mancher der Anwesenden dürfte sich oder einen Freund oder Bekannten wieder erkannt haben.