Langendorf
Gemeinderat spricht Geld für die Planung der Schulräumlichkeiten

Um Fragen rund um die Schule zu klären, braucht es eine Bestandesaufnahme. Der Langendörfer Gemeinderat hat jetzt den Auftrag von 41'500 Franken vergeben.

Lea Reimann
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Auch der Schulraum soll untersucht werden.

Auch der Schulraum soll untersucht werden.

Felix Gerber

Wie wird der bestehende Schulraum genutzt und kann er allenfalls im Rahmen der bestehenden Räumlichkeiten erweitert werden? Mit welchen Schülerzahlen darf in Zukunft gerechnet werden? Hält man am Modell Doppelklassen fest? Diese und weitere Fragen sollen in Langendorf geklärt werden. Dafür braucht es aber zuerst eine Bestandesaufnahme.

Aufgrund der strategischen Investitionsplanung hat der Gemeinderat bereits im Sommer beschlossen, den Innenarchitekten Wolfgang Aeberhard mit der Erarbeitung der Grundlagenanalyse und Plangrundlagen zu beauftragen. Diesen Auftrag von insgesamt 41 500 Franken hat der Rat am Montagabend vergeben.

32 000 Franken davon werden über einen Nachtragskredit finanziert, den Rest soll die laufende Rechnung 2015 abdecken. Insgesamt 85 000 Franken werden für die Schulraumplanung in den Voranschlag 2015 aufgenommen. Darin enthalten sind neben den erwähnten Kosten auch Honorare für drei Architekturbüros sowie ein Siegerhonorar, sollte es zum Wettbewerb kommen. «Ich mache ein Inventar der vorhandenen Bauten», fasste Aeberhard zusammen. «Dieses bildet dann die Grundlage für Investitionen, die in Zukunft anstehen.» Die Pläne der sieben Schulhäuser seien alle auf einem anderen Stand, nun will man diese erfassen.

Mit sieben Befürwortungen und zwei Gegenstimmen wurden die Anträge angenommen. Dazu gehört auch die Gründung einer Spezialkommission, die Wolfgang Aeberhard als politisches Gremium begleitet. Sie setzt sich aus je einer Parteivertretung, Geslor, Schulleitung, Schulhauswart und Bauverwalter zusammen.

62 Bewerbungen

Im Weiteren hat der Gemeinderat die Demission von Hubert Brunner aus der Finanzkommission zur Kenntnis genommen und einen neuen Mitarbeiter Werkhof gewählt. Auf die Stelle, die in Folge der frühzeitigen Pension von Hanspeter Roth frei geworden war, sind 62 Bewerbungen eingegangen. Die Wahl fiel auf Markus Häner, demnächst in Derendingen wohnhaft. Martin Zangger, seit 2006 im Werkhof angestellt, wird zum stellvertretenden Leiter des Werkhofs befördert.