Bellach
Gemeinderat heisst Beschwerde gegen den Gemeindepräsidenten gut

Die Vorwürfe gegen den Bellacher Gemeindepräsidenten Anton Probst, er habe den Fragebogen im Mitwirkungsverfahren zum Marti Recycling Center nicht im Sinne des Gemeinderates gestaltet, wurden gutgeheissen.

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Bellacher Gemeindepräsidenten Anton Probst. (Archiv)

Bellacher Gemeindepräsidenten Anton Probst. (Archiv)

AZ

An seiner Sitzung behandelte der Bellacher Gemeinderat die Beschwerde der SP/Grüne-Fraktion gegen den Gemeindepräsidenten Anton Probst. Diesem wird vorgeworfen, er habe den Fragebogen im Mitwirkungsverfahren zum Marti Recycling Center nicht im Sinne des Gemeinderates gestaltet. Die Beschwerde wurde gutgeheissen. Eine Stellungnahme folgt am Donnerstag.

Der Vorwurf der Beschwerde der SP/Grüne-Fraktion lautet, dass der Gemeindepräsident zu den abgemachten drei Fragen weitere sechs Fragen gestellt habe. Das Traktandum wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert. Die Fraktion der SP/Grünen musste den Saal verlassen.

Gemeindepräsident hat sich entschuldigt

Der Gemeindepräsident hatte sich für diese Sitzung entschuldigt. Der Rest-Gemeinderat hiess die Beschwerde gut. Zu den Konsequenzen wollte Vizegemeindepräsident Stefan Henzi, der die Sitzung leitete, keine Stellung nehmen. Die Gemeinde werde am Donnerstag ein Communiqué versenden und den Entscheid inhaltlich begründen.