Da die Riedholzstrasse saniert werden müsste und aufgrund von häufigen Geschwindigkeitsübertretungen eine Bedrohung für Bewohner von St. Niklaus darstelle, beschloss der Gemeinderat diesen Sommer, die Strasse zu schliessen. Dieser Beschluss stiess allerdings auf grossen Widerstand. Besonders in Riedholz wehrte man sich massiv gegen das von Feldbrunnen-St.Niklaus erlassene Fahrverbot. Schliesslich wird die Strasse hauptsächlich von Bewohnern der Riedholzer Hangquartiere genutzt, die so auf dem schnellsten Weg in die Stadt gelangen.

Eine speziell gegründete Kommission mit Vertretern aus Riedholz und Feldbrunnen-St.Niklaus wurde deshalb beauftragt, eine Lösung zu suchen. Diese scheint nun gefunden zu sein. So habe Riedholz versichert, sich finanziell an den nötigen Massnahmen zu beteiligen.

Geschwindigkeitsbeschränkungen

Diese beinhalten etwa bauliche Anpassungen, aber auch Geschwindigkeitsbeschränkungen. Während auf dem Riedholzer Gemeindegebiet eine Maximalgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern geplant ist, sollen es in Feldbrunnen deren 40 sein. «Damit verbunden ist die Umgestaltung der Waldturmstrasse», betonte Gemeindepräsident Rolf Studer.

Bauliche Verbesserungen sollen dafür sorgen, dass der Verkehr auf diese Strasse verlagert werden könnte, wodurch das Verkehrsaufkommen auf der Riedholzstrasse abnähme. «Man sollte es riskieren», plädierte Studer. Auch auf die Gefahr hin, dass die Strasse nach dem zweijährigen Versuch trotzdem geschlossen würde. Für die Verkehrsmassnahmen auf der Riedholzstrasse hat der Gemeinderat einen Budgetposten von 60 000 Franken genehmigt.