In Utzenstorf sagten 1289 Personen Nein und 825 Ja zum Fusionsvertrag, wie aus den am Sonntag veröffentlichen Abstimmungsergebnissen hervorgeht. In Wiler sagten 220 Nein und 177 Ja. In Zielebach gingen 83 Nein- und 74 Ja-Stimmen ein.

Anders sah es in Bätterkinden aus, wo die Befürworter der Fusion knapp vorne lagen: 706 Stimmberechtigte sagten hier Ja, während 673 ein Nein in die Urne legten. Die Stimmbeteiligung in den vier Gemeinden lag zwischen 62 und 70 Prozent.

Die Befürworter des Zusammenschlusses hatten im Vorfeld unter anderem betont, dass eine fusionierte Gemeinde ihre Aufgaben einfacher, günstiger, besser und demokratischer erfüllen könne. Die Gegner waren indes überzeugt, dass die vier "Puzzleteile", also die vier alten Gemeinden, nicht zusammenpassten.

Widerstand gegen die Fusion kam vor allem aus den Reihen der SVP und der JSVP. Sie befürchteten durch den Zusammenschluss einen "massiven Stimmkraftverlust", wie es etwa in einer Mitteilung hiess. Zudem seien nicht geringere Kosten zu erwarten - im Gegenteil.

Die neue Gemeinde hätte rund 8500 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Im Verwaltungskreis Emmental wäre damit die drittgrösste Gemeinde nach Burgdorf und Langnau entstanden. Der Zusammenschluss zu Landshut wäre auf den 1. Januar 2016 geplant gewesen.