Recherswil
Gemeinde will nochmals prüfen, ob ein Umzug nicht günstiger ist

Der Recherswiler Gemeinderat will abklären lassen, wie die bestehenden Räume der Gemeindeverwaltung umgebaut werden müssten, um den heutigen Anforderungen zu genügen.

Drucken
Teilen
Hier ist die Gemeindeverwaltung heute untergebracht.

Hier ist die Gemeindeverwaltung heute untergebracht.

Felix Gerber

Vor einigen Wochen entschied der Gemeinderat, dass die Gemeindeverwaltung nicht in die geplante Überbauung auf dem Baufeld A im Dorfzentrum zieht. Vor einem allfälligen Umzugs-Entscheid soll geprüft werden, wie die bestehenden Räume umgebaut werden müssten, um den heutigen Anforderungen zu genügen.

Die entsprechende Kostengegenüberstellung «Umbau vs. Miete» soll die Grundlage für den Standortentscheid darstellen. Der Gemeinderat bildet eine Arbeitsgruppe «AG Verwaltung», um diese Grundlagen zu erarbeiten. Mitglieder sollen die Mitarbeiterinnen der Verwaltung, je ein Mitglied der Bau- und Werkkommission (BWK), sowie der Umwelt- und Liegenschaftenkommission (ULK) und der Gemeindepräsident sein.

Bläserklasse geht weiter

Die Erfahrungen nach bald einem Jahr Bläserklasse sind positiv und die Schule möchte weiterhin eine Bläserklasse. Die Musikgesellschaften Recherswil und Obergerlafingen haben ihre Unterstützung zugesagt.

Der Gemeinderat hat den Grundsatzentscheid gefällt, an der Schule Recherswil-Obergerlafingen eine Bläserklasse zu führen. Die dafür notwendigen Kosten sollen jedes Jahr ordentlich ins Budget der Schule aufgenommen werden.

Solidarität mit dem Sportzentrum

Die Regionsgemeinden vereinbarten vor Jahren, an den Erneuerungsfonds für die Kunsteisbahn im Sportzentrum Zuchwil jährlich einen Beitrag zu bezahlen. Die Gemeinde Recherswil stellte ihre Zahlungen aber irgendwann ein. Aus Solidarität und weil die Einwohner/innen der beitragszahlenden Gemeinden beim Kauf von Rabattkarten einen höheren Rabatt erhalten und Kinder für die Nutzung der Kunsteisbahn weniger bezahlen, hat der Gemeinderat beschlossen, den Beitrag für 2014 wieder zu bezahlen. Gleichzeitig hat er sich vorgenommen, sämtliche Beiträge an Einrichtungen in der Region und die Spendenliste im Vorfeld des Budgets 2015 zu überdenken und allenfalls zu überarbeiten.

In diesem Zusammenhang informierte der Gemeindepräsident den Gemeinderat, dass die repla espace Solothurn eine Arbeitsgruppe gebildet hat, die sich um das Thema Beitragszahlungen an überregionale Einrichtungen kümmert. Erste Ergebnisse sind in einem Jahr zu erwarten.

Für die Erschliessung des Dorfzentrums muss das Generelle Wasserprojekt (GWP) ergänzt werden. Die Auflage der entsprechenden Teilrevision wurde vom Gemeinderat genehmigt. Die Pläne liegen ab 12. Juni während 30 Tagen auf.(mgt)