Die Einsprecher in Sachen Mobilfunkantenne auf dem Sportplatz in Günsberg rufen die nächste Instanz an. Ihre Beschwerde gegen das Antennen-Baugesuch von Sunrise auf dem von Orange gemieteten Teil des Sportplatzes wurde vom kantonalen Baudepartement abgewiesen.

Nun ziehen sie die Beschwerde weiter an die nächste Instanz, das kantonale Verwaltungsgericht. Von den insgesamt 17 Personen, die Beschwerde beim Baudepartement führten, wollen 15 den Entscheid beim Verwaltungsgericht anfechten, wie Patrik Galli, Beschwerdeführer und Gomas-Präsident, auf Anfrage erklärt. «Wir haben rechtzeitig unsere Einsprache deponiert.» Gomas kämpft für ein «Günsberg ohne Mobilfunkantenne auf dem Sportplatz».

Der juristische Vertreter der Einsprecher, Hermann Etter, erklärt, dass etliche seiner Klienten eine Reihe von Positionen des Entscheids aus dem Baudepartement als nicht richtig empfunden hätten. Deshalb der Weiterzug. Er sei voller Optimismus und habe grosses Vertrauen in die Justiz. Das Verwaltungsgericht habe die volle Überprüfungsbefugnis und könne alle Aspekte anschauen, die zur Diskussion stehen.

«Eine Mobilfunkantenne darf nicht in der Nähe eines Pausenplatzes und einer Schulanlage gebaut werden. Das Wohl der Kinder muss beachtet werden.» (uby)