Der «Prix d’honneur» wird von den Gemeinden im Wasseramt gestiftet und ist mit 10 000 Franken dotiert. Der Preis ehrt eine Person, die sich hinter den Kulissen für den Schweizer Film einsetzt.

Martine Felber zeichnete verantwortlich für die Maske von Geraldine Chaplin, Bruno Ganz, Martina Gedeck, Stefan Gubser, Mona Petri oder Anatole Taubman. Sie arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Thomas Imbach, Sandra Nettelbeck und Fredi M. Murer.

Im Anschluss an die Preisverleihung wurde der Film «Mary, Queen of Scots» gezeigt. In diesem Film führte Thomas Imbach Regie, der bei der Preisverleihung auch die Laudatio hielt. Bei diesem Historienfilm ist Felber für die aufwändige Maske verantwortlich.

Zu Felbers Filmografie gehören weiter beispielsweise «Escape from Tibet» von Maria Blumencron (2010), «Vitus» von Fredi M. Murer (2006) und «Martha» von Sandra Nettelbeck (2000). Martine Felber arbeitet als Chefmaskenbildnerin für Kino- und Fernsehfilme.

Nach dem Studium des Textildesigns begann sie ihre Ausbildung zur Maskenbildnerin/Friseurin unter der Leitung von Benno Besson in Genf. Ab 1984, nach Weiterbildungen in Filmmaske und Spezialeffekten, startete sie ihre Karriere als Chefmaskenbildnerin im Film in der Schweiz und im Ausland. (rm/mgt)