2012 wurden 100'000 Flaschen «Holundria» verlauft. Das soll sich jetzt ändern: Seit Februar wird die Solothurner Weissweinlimonade von Heineken vertrieben (wir berichteten). Damit wollen die drei Jungunternehmer Patrick Tobler, Ueli Wüthrich und Gabriel Gimber Holundria gross herausbringen.

«Mojo» spielt da schon jetzt in einer anderen Liga. Den Durchbruch hat das Getränk von Björn Berg aus Feldbrunnen bereits vor Jahren geschafft. Bekannt wurde die Marke Mojo durch die Klassiker, die leicht kohlesäurehaltigen Sparkling Fruit Dinks. Daneben gibt es mittlerweile auch Weissen Tee, Vitamin-Wasser und seit neustem auch Energy Drinks.

Diese fruchtigen Konkurrenz-Produkte zu Red Bull und Co. hat Gründer Björn Berg deshalb entwickelt, weil er den Geschmack der «klassischen Gummibärchen Energy Drinks» nicht mag. «Ich mache sowieso nur neue Getränke, wenn ich die selber trinken will.» Und das ist bei den Geschmäckern Exotic und Pomgranate mit 10 bzw. 25 Prozent Fruchtsaft der Fall. «Die trinke ich jetzt selber oft beim Autofahren und Sport», erklärt er auf Anfrage.

Sprung ins Ausland geplant

Mit dem Geschäft ist Björn Berg zufrieden. 2012 wurden zwischen drei und vier Millionen Flaschen verkauft. Die Verkäufe sind laut Berg in der Schweiz konstant. Er hofft aber, mit den seit Februar 2013 angebotenen Energy Drinks, «etwas mehr Umsatz zu machen.»

Der Feldbrunner will neben den Getränken noch andere Produkte anbieten. «Ich arbeite an einem Projekt im Snack- und Süssigkeiten-Bereich», verrät er. Was er konkret damit meint, will er aber noch nicht sagen. Auch der Sprung ins Ausland ist Thema. «Wir arbeiten daran», so der Unternehmer. (ldu)