Die Platzverhältnisse in den Garderoben genügen den Anforderungen nicht mehr. Deshalb hat der FC Bellach ein Projekt lanciert. Anstelle der abzubrechenden Baracken an der Sweighofstrasse wollen die Verantwortlichen mit Containern neue Garderoben und Abstellräume schaffen.

«Container sind kostengünstiger als ein Neubau», begründet Flavio Gugelmann, FC Bellach, die Wahl. Hingestellt wird eine Garderobenanlage mit einem Duschraum in der Mitte, sowie einem Container für das Materiallager. Der Fussballclub investiert nicht ohne Grund 50 000 Franken. «Wir haben Probleme mit dem Duschen für die Mädchen. Sie müssen meistens warten. Das ist oft ärgerlich für die wartenden Eltern.»

Das Problem mit fehlenden Duschen für das weibliche Geschlecht kennen viele andere Fussballclubs auch. Noch vor nicht allzu langer Zeit hatten Mädchen keine Möglichkeit beim FC Bellach zu spielen. Vor einigen Jahren habe sich der Vorstand aber entschlossen, auch Mädchen den Sport zu ermöglichen. «Verschärft hat sich das Problem mit der Juniorengruppierung Team Jurasüdfuss.»

Bei den Junioren E, D, C und B arbeiten Bellach, Lommiswil und Selzach zusammen. «Vermehrt hatten wir Mädchen von den anderen beiden Dörfern Selzach und Lommiswil, die mitkicken.» In Bellach gibt es zudem Engpässe im Bereich der Schiedsrichter-Garderobe.

Die 50 000 Franken Investitionskosten will der Fussballklub mit Sponsoren, Sport Toto und Fronarbeit der Mitglieder hereinholen, wie Flavio Gugelmann erklärt.