Fasnacht Biberist
Fasnachtsumzug Biberist überzeugt durch grosse Themenvielfalt

Der Biberister Fasnachtsumzug begeisterte die Zuschauerinnen und Zuschauer mit 17 närrischen Nummern. Die Themenvielfalt reichte dabei von St. Gallener Bratwürsten bis hin zum Weltraum.

Niccolo von Siebenthal
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Fasnachtsumzug Biberist
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Hansjörg Sahli

«The same procedure as every year» - Diese Worte hatten beim Böllerknall durchaus ihre Berechtigung, denn dieser läutete standesgemäss um 14.30 Uhr den Biberister Fasnachtsumzug ein. Das Programm mit den 17 Gruppen allerdings - darunter viele Einheimische - erwies sich einmal mehr als abwechslungsreich und originell.

Eine Minute nach dem Startschuss eröffnete die Gruppe Lismete das Spektakel mit ihrem Schnägge-Wagen, der als mobiler Bahnhof fungierte. Dieser rückte kurz darauf bereits in weite Ferne, als die Chäslochbrätscher - wohinter sich nur einer von vielen fantasiereichen Namen der verschiedenen Gruppen verbirgt - dem Umzug mit Bläck Fööss' «Du bes die Stadt» einen Hauch von Köln verliehen.

Mit Thomy-Senftauben ausgerüstet gab die Gruppe Füüzlüüs mit ihrem Spruchband «Wenn Würscht wosch muesch nit uf St. Galle go de chasch bi üs fors Gmeindhus stoh» in Anspielung auf die letztjährige Affiche als Gastkanton an der Olma den Senf dazu.

Im Weltraum

Die Ventil-Blöterler wollten mit ihrem Weltraum-Outfit noch weiter hinaus, in die Milchstrasse, «wo s gäng no ke Wiisse git». Den Wandel der Digitalisierung nahm die Gruppe «Mir isch glich» aufs Korn.

Verschiedene Nationalflaggen und Embleme sozialer Netzwerke zierten den Wagen, dem auch der Spruch «Mir verstös jo nit aber lose düemer mit» zu entnehmen war. Auf Probleme anderer Art wies die Gruppe «Politik» hin.

Als Berner Landvögte mit symbolischem braunem Hut getarnt, machten sie auf die Preisexplosion aufmerksam. Für die ideale Abwechslung dazwischen sorgten die verschiedenen Tambourengruppen, deren Grösse stark variierte, die jedoch allesamt ihr Können unter Beweis stellten, indem sie prächtige Klänge zu Gehör brachten.

Auch das Abenteuer gehört dazu

Nachdem der Reigen der zehn einheimischen Gruppen abgeschlossen war, neigte sich der Umzug mit dem Auftritt der Igu-Schränzer, die in goldenem Gewand und mit braunen Perücken durch die Strasse zogen, dem Ende zu.

Den Schlusspunkt setzte mit Nuggi-Guggi», Selzach eine der beiden bezirksauswärtigen Gruppen, die mit ihren Pelzgewändern einen Akzent setzte. Dass der Umzug summa summarum nicht nur farbenfroh sondern auch abenteuerlich daherkam, stellte die Gruppe des Kindergarten Bleichematt unter Beweis.

Mit langen Hüten ausgestattet und einem Safarifahrzeug inklusive Jäger, welcher Jagd auf die kleinen Zebras machte, wähnte man sich auf einmal in einem Westernfilm.