Aarefähre

Fähre-Fans reagieren heftig auf Gasslers Absage als Taufpatin

Esther Gassler hat am Dienstag überraschend als Taufpatin der Aarefähre abgesagt. (Archiv)

Esther Gassler hat am Dienstag überraschend als Taufpatin der Aarefähre abgesagt. (Archiv)

«Eine Schande für den ganzen Kanton und des Steuerzahlers absolut unwürdig.» So erzürnen sich Leser und Unterstützer der Aarefähre über den kurzfristigen Rückzug der Solothurner Regierungsrätin Esther Gassler als Taufpatin.

Am Dienstag gab Esther Gassler überraschend bekannt, am 12. August nun doch nicht als Taufpatin der neuen Aarefähre der Familie Antener zu fungieren. Ihr hätten «wichtige Informationen» über die Aarefähre gefehlt.

Die Reaktionen darauf aus der Bevölkerung liessen nicht lange auf sich warten. Mehrere Leser stellen sich hinter die Familie Antener und kritisieren die Solothurner Politik und die Behörden: «Was die Behörden und an vorderster Front der Regierungsrat hier inszenieren zeigt dem ‹kleinen Bürger› einmal mehr wie das Königreich Solothurn und der Amtsschimmel wiehert», schreibt ein Leser dieses Online-Portals. Und ein Mitglied der Facebook-Gruppe «Pro Inselibuur - Contra Amtsschimmel» bemerkt: «Aha, ‹es wird brenzlig›, da zieht sich die Politik natürlich ‹neutral› zurück...»

Zahlreiche weitere Kommentare in diesem Stil, die die Regierung und die Politik angreifen, sind auf dieser Facebook-Gruppe zu finden. Diese setzt sich seit Januar für die Unterstützung der Aarefähre der Familie Antener ein. Sie zählt mittlerweile 3122 Mitglieder.

Hier entsteht die Anlegestelle für die neue Aarefähre. Diese soll noch diese Woche angeliefert werden.

Hier entsteht die Anlegestelle für die neue Aarefähre. Diese soll noch diese Woche angeliefert werden.

Schon als letzte Woche bekannt gegeben wurde, dass Esther Gassler Taufpatin der neuen Fähre sein wird, machte sich auf dieser Facebook-Seite Empörung breit: «Was bitteschön hat Frau Regierungsrätin geleistet, als noch nichts zur Lösung vorhanden war???»

Doch vereinzelt wurden auch andere Stimmen laut: «Anstatt während zwanzig Jahren seriös auf eine neue Fähre zu sparen, hängt man das Ganze an die grosse Glocke, greift die Behörden an, lässt sich grosszügig sponsern und will zu guter Letzt noch eine Regierungsrätin als Taufpatin für einen privaten Fährweg überreden: Bauernschlau!», meint ein Leser unseres Online-Portals. (lsc)

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