Gericht

Etappensieg für Lostorfer Ball-Jongleur Paul Sahli

Paul Sahli gibt bei seine Gang vor das Versicherungsgericht ein Interview

Paul Sahli gibt bei seine Gang vor das Versicherungsgericht ein Interview

Der bekannte Balljongleur Paul Sahli hat in seinem Kampf gegen den Entscheid der Schweizer Unfallversicherung Suva, sämtliche Leistungen exakt ein Jahr nach seinem unverschuldeten Autounfall einzustellen, einen Teilerfolg erreicht.

«Paul Sahli wurde vom Solothurner Versicherungsgericht aufgefordert, eine Entbindung vom Arztgeheimnis einzubringen», teilt sein Rechtsanwalt Rémy Wyssmann mit. «Damit ist klar, dass das Gericht nun doch eine Abklärung bei Professor Max Aebi machen wird. Dies haben wir auch immer wieder beantragt.» Die Suva stütze sich bisher bei der Beurteilung des Falls einzig auf die von ihr selbst in Auftrag gegebenen medizinischen Gutachten.

Starke Schmerzen seit Autounfall

Der weltbeste Balljongleur der Welt leidet von klein auf an einer schweren Skoliose, einer verkrümmten Wirbelsäule mit Verknöcherungen. Seit 2009 auf der Autobahn ein Camper auf seinen Kleinwagen aufgefahren ist, hat nun Sahli starke Schmerzen und kann nicht mehr arbeiten. Die Suva begründete die Einstellung der Leistungen damit, dass diese Schmerzen auf die Krankheit zurückzuführen sind und damit, dass Sahli sowieso invalide geworden wäre.

Rémy Wyssmann ist optimistisch, dass die Suva nun weiterhin für die durch den Unfall verursachte Arbeitsunfähigkeit aufkommen muss: «Ich sehe dieses Ergebnis als Etappensieg meines Mandanten. Der Bericht von Professor Aebi wird sicher entscheidend sein.»

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1