Nach Kuh-Attacke auf dem Weissenstein
«Es ist schon ein Wunder, dass ich diese Attacke überlebt habe»

Ein Grosi wurde am Mittwoch auf dem Weissenstein von einer Kuh angegriffen und verletzt. Die 69-Jährige liegt noch im Spital und ist einfach froh, dass ihren beiden Enkeln nichts passiert ist.

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Wegen einer Kuh-Attacke musste sie ins Spital geflogen werden.

Wegen einer Kuh-Attacke musste sie ins Spital geflogen werden.

printscreen blick.ch

Dreifach hat die 69-Jährige aus Kleinlützel ihr Becken gebrochen. Eine tiefe Schnittwunde am Arm zeichnet sie. Das sind die Verletzungen, die die pensionierte Physiotherapeutin von einer Kuh-Attacke vom Mittwoch davongetragen hat.

«Ich sagte den Kindern noch, dass wir genug Abstand halten müssen, sie nicht provozieren oder streicheln dürfen», sagt das Grosi im «Blick». Doch dies half nichts. Die ganze Herde aus ungefähr 40 Kühen sei auf die Gruppe zugelaufen, als sie den Wanderweg entlang gingen. Hund Finu war angeleint.

Kühe stoppten nicht

«In einem solchen Moment darf man nicht wegrennen, sonst endet es bös», weiss die 69-Jährige. Sie ermahnt deshalb ihre beiden Enkel. «Wir hofften, dass auch die Kühe stoppen.» Eine Kuh kam aber näher und rammte sie. Auch auf den Arm der Grossmutter trampelte sie. Die Enkel zogen sich auf Anweisung der am Boden liegenden Frau zurück und versteckten sich.

Irgendeinmal sei die Kuh dann abgezogen. Doch die schwer Verletzte konnte sich nicht aufrichten. «Ich konnte nur Richtung Enkel robben und habe dann mit meinem Handy die Polizei angerufen.» Sie sei so froh gewesen, als dann sehr schnell der Rega-Heli gekommen sei.

Die Grossmutter ist überglücklich, dass sie noch lebt. «Es ist schon ein Wunder, dass ich diese Attacke überlebt habe», sagt sie. Auch dass ihren beiden Enkeln nichts geschah, freut sie enorm. (ldu)

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